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Weltmarktführer bündeln Kräfte in ADAMOS

05.09.2017

Die ADAMOS Gründer (v.l.): Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG und Thomas Spitzenpfeil, Vorstand der Carl Zeiss AG.

Neue Allianz zwischen Maschinenbau und IT für Industrie 4.0

  • DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT gründen Joint Venture
  • ADAMOS setzt neuen digitalen Standard im Maschinen- und Anlagenbau
  • Mittelstand profitiert von offener, herstellerneutraler IIoT-Plattform
  • ADAMOS startet weltweit am 1. Oktober 2017 mit 200 Experten

Frankfurt am Main // Mit dem Joint Venture ADAMOS (ADAptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT). Deutschlands erste Allianz aus namhaften Industrie- und Softwareunternehmen will ADAMOS als globalen Branchenstandard etablieren und zusätzlich weitere Maschinenbauer als Partner gewinnen. ADAMOS ist speziell auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus und seiner Kunden zugeschnitten: Die offene IIoT-Plattform ADAMOS ist herstellerneutral und verbindet modernste IT-Technologie und Branchenwissen. Sie versetzt Maschinenbauer in die Lage, ihren Kunden mit geringem Aufwand erprobte Lösungen für die digital vernetzte Produktion anzubieten. Davon profitieren Maschinenbauunternehmen sowie ihre Lieferanten und Kunden, denen ADAMOS als Plattformdienstleister Zugang zu führenden Softwarelösungen bei voller Datenautonomie bietet. Die gemeinsam entwickelte Plattform ADAMOS ist weltweit ab dem 1. Oktober 2017 verfügbar.

Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT: „Bei der Digitalisierung muss der Maschinen- und Anlagenbau selbst Standards setzen und die Entwicklung vorantreiben. Das geht nur mit starken Partnern. Daher bieten wir mit ADAMOS ein offenes Netzwerk mit führendem Maschinenbau-, Produktions- und Software/IT-Know-how – von Maschinenbauern für Maschinenbauer, ihre Zulieferer und Kunden.“

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Als Maschinenbauer kennen wir die Anforderungen unserer Kunden und wissen, worauf es ankommt. In der ADAMOS App Factory bündeln wir Branchenwissen für intuitiv bedienbare Applikationen und die Gestaltung von digitalen Marktplätzen. Die ADAMOS App Factory ist eine Kooperation von Maschinenbau- und Software-Unternehmen, die mit den Partnern eng verbunden ist.“

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „Die Technologieführerschaft und die digitale Kompetenz der Software AG basieren auf Investitionen im Gesamtvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro. Unsere Industrie-Neutralität und globale Präsenz gepaart mit dem Know-how der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer bilden das Fundament von ADAMOS.“

Thomas Spitzenpfeil, Vorstand (CFO/CIO) der Carl Zeiss AG: „Mit ADAMOS arbeiten starke Partner auf Augenhöhe daran, die digitale Vernetzung voranzutreiben. Gemeinsam entwickeln wir Technologien für die Fabrik der Zukunft. Unternehmen, welche die IIoT-Anwendungen von ADAMOS nutzen, werden innovative Services beziehen und dadurch die Effizienz, Transparenz, Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer Systeme deutlich erhöhen.“

Günter Lauber, CEO des SMT Solutions Segments von ASM PT: „Durch die zunehmend vernetzte Produktion müssen nicht nur unsere Kunden, sondern auch wir umdenken. Bei ASM PT schaffen wir mit innovativen Lösungen für verschiedene Line- und Factory-Workflows der Elektronikfertigung die Voraussetzungen dafür − unter Einhaltung höchster IT-Sicherheitsstandards. Mit ADAMOS bringen wir dieses Wissen mit führendem Maschinenbau-, Produktions- und Software-Know-how zusammen.“

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge ermöglichen die Vernetzung und Kommunikation von Maschinen sowie eine umfassende Erfassung und Nutzung von Produktionsdaten in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich digitale Services und neue Geschäftsmodelle nutzen und die Produktion mithilfe von Big-Data-Analysen optimieren. Kunden können zum Beispiel Wartungsbedarf frühzeitig erkennen, die Produktion planen oder automatisch Ersatzteile beziehen.

Für den Maschinenbau sind Industrie 4.0 und das Internet der Dinge die aktuell wichtigsten Treiber von Wachstum, Innovation und Produktivität. Im Wettrennen um die Datenhoheit ist ein hohes Innovationstempo gefordert. Zugleich erfordert das Internet der Dinge hohe Investitionen, exzellente Fachkräfte und die Beherrschung neuer Technologien. Hier setzt die branchenübergreifende Kooperation an und bietet dem Maschinenbau viele Vorteile:

  • ADAMOS setzt auf enge Kooperation und Know-how-Austausch, stellt allen Beteiligten zentral entwickelte Lösungen und Services zur Verfügung und reduziert damit den Aufwand.
  • Als Innovationstreiber wird ADAMOS kontinuierlich neue IIoT-Anwendungen entwickeln.
  • Mit ADAMOS entsteht keine Abhängigkeit von externen Software-Anbietern. Maschinenbaukunden beziehen Maschinen und IIoT-/Software-Lösungen aus einer Hand und können ihre Daten souverän nutzen. Dies sichert die führende Position von Maschinenbauunternehmen im digitalen Zeitalter.
  • ADAMOS bietet ein digitales Portfolio mit maschinenbauspezifischen sowie domain- und branchenspezifischen Anwendungen.
  • ADAMOS ist international einsetzbar, lässt sich schnell implementieren und steht als Cloud-Lösung oder „On Premise“ über stationäre Server zur Verfügung.
  • ADAMOS nutzt standardisierte Lösungen und Schnittstellen und ist daher betriebssicher.
  • Als „White-Label“-Lösung ermöglicht ADAMOS den teilnehmenden Maschinen¬bauern einen individuellen IIoT-Auftritt. Das bedeutet: Partner nutzen die zentrale ADAMOS-Plattform, das Frontend zum Kunden können sie spezifisch in eigenem „Look & Feel“ gestalten.
  • Die ADAMOS App Factory konzentriert das technologische Know-how und Branchenwissen der Partner zur schnellen und gemeinsamen Entwicklung von Apps. Umfangreichere Applikationen zu den Themengebieten Planning, Predictive Maintenance, Machine Cockpit/Dashboarding und Maintaining Assistance sollen ab Anfang 2018 in der Cloud bereitgestellt werden. Davon profitiert die IIoT-Plattform ADAMOS nachhaltig – und somit auch das Partner- und Kundennetzwerk.

Die ADAMOS GmbH und die ADAMOS App Factory starten zum 1. Oktober 2017 mit rund 200 Experten. DMG MORI, Dürr, die Software AG und ZEISS sowie ASM PT sind zu gleichen Teilen an der ADAMOS GmbH mit Sitz in Darmstadt beteiligt. Zusätzlich können weitere Maschinen- und Anlagenbauer als Partner das Leistungsspektrum von ADAMOS nutzen. Jeder Partner vermarktet das ADAMOS-Angebot selbstständig. Die ADAMOS GmbH arbeitet als Plattformdienstleister und stellt somit allen Nutzern der Plattform führende IIoT-Werkzeuge und -Funktionen zur Verfügung.


Kontakt Dürr AG
Günter Dielmann
Vice President
Corporate Communications &
Investor Relations

T: +49 7142 78-1785
E: corpcom@durr.com
Mathias Christen
Senior Manager
Corporate Communications &
Investor Relations

T: +49 7142 78-1381
E: corpcom@durr.com

 

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT

DMG MORI ist als „Global One Company“ ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugmaschinen mit einem Umsatz von über 3,5 Mrd. €. Das Angebot umfasst sowohl Dreh- und Fräsmaschinen als auch Advanced Technologies, wie ULTRASONIC, LASERTEC und ADDITIVE MANUFACTURING sowie Automatisierungs- und ganzheitliche Technologielösungen. Unsere Technologie-Exzellenz bündeln wir in den Leitbranchen „Aerospace“, „Automotive“, „Die & Mold“ und „Medical“. Unsere „Industriellen Dienst-leistungen“ beinhalten kundenorientierte Services rund um den gesamten Lebenszyklus einer Werkzeugmaschine, wie Training, Instandsetzung, Wartung und Ersatzteilservice. Mit unserer APP-basierten Steuerungs- und Bediensoftware CELOS sowie unseren exklusiven DMG MORI Technologiezyklen und Powertools gestalten wir Industrie 4.0. Bereits 10.000 DMG MORI Maschinen sind mit CELOS ausgestattet und im Markt. DMG MORI ist mit 14 Produktionswerken und 157 Vertriebs- und Servicestandorten in 79 Ländern weltweit präsent. Insgesamt stehen über 12.000 Mitarbeiter in direktem Kontakt zu unseren Kunden.


Dürr AG

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Automatisierungskompetenz. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Neben der Automobilindustrie beliefert Dürr auch Branchen wie den Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 86 Standorte in 28 Ländern. Im Jahr 2016 erzielte der Konzern einen Umsatz von 3,57 Mrd. €. Der Konzern beschäftigt rund 14.500 Mitarbeiter und agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Software AG

Die digitale Transformation verändert IT-Landschaften von Unternehmen: von unflexiblen Applikationssilos hin zu modernen softwarebasierten IT-Plattformen, die die notwendige Offenheit, Schnelligkeit und Agilität zulassen, um digitale Echtzeit-Unternehmen zu werden. Die Software AG bietet die erste Digital Business Platform für durchgängige Prozesse auf Basis offener Standards mit den Kernkomponenten Integration, Prozessmanagement, In-Memory-Datentechnologie, flexible Anwendungsentwicklung, Echtzeit-Analyse und IT-Architektur-Management. Dank dieser modularen Plattform können Anwender ihre Applikationssysteme von morgen entwickeln, um heute ihre digitale Zukunft zu gestalten. Seit über 45 Jahren steht die Software AG für Innovationen, die sich an den Bedürfnissen ihrer Kunden ausrichten. Das Unternehmen wird in zahlreichen Kategorien für Innovation und Digitalisierung als Marktführer eingestuft. Die Software AG beschäftigt über 4.500 Mitarbeiter, ist in 70 Ländern aktiv und erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 872 Mio €.


Carl Zeiss AG

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie. Die ZEISS Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik, Brillengläser sowie Foto- und Filmobjektive, Ferngläser und Halbleiterfertigungs-Equipment. Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit.

ZEISS ist in die vier Sparten Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Products und Semiconductor Manufacturing Technology gegliedert. Die ZEISS Gruppe ist in über 40 Ländern vertreten und hat weltweit mehr als 50 Vertriebs- und Servicestandorte, über 30 Produktionsstandorte sowie rund 25 Forschungs- und Entwicklungsstandorte. Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte der Konzern mit über 25.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,9 Mrd. €. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG führt die ZEISS Gruppe als strategische Management-Holding. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung.


ASM Pacific Technology

ASM Pacific Technology ist das weltweit einzige Unternehmen, das hochqualitatives Equipment für alle wichtigen Schritte des Elektronikfertigungsprozesses anbietet. Innerhalb des Konzerns repräsentiert ASM Assembly Systems das Business Segment SMT Solutions.

 

Zukunftsbezogene Aussagen //
Diese Pressemitteilung wurde von den Gesellschaften DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Dürr AG, Software AG, Carl Zeiss AG und die ASM Assembly Systems Pte. selbstständig erstellt und enthält Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der o.a. Unternehmen − insbesondere im Kapitel „Risiken“ ihrer Geschäftsberichte − beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten bzw. Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen der o.a. Unternehmen wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen, wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder ähnlichen Begriffen. Die Unternehmen übernehmen keine Verpflichtung und beabsichtigen nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Dürr AG
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