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Finanzglossar

A

Anlagendeckungsgrad
Zeigt, in welchem Maß das Anlagevermögen durch das Eigenkapital gedeckt ist.

Anlagenintensität
Gibt an, welchen Anteil das Anlagevermögen am Gesamtvermögen hat. Eine hohe Anlagenintensität bedeutet hohe Fixkosten und Kapitalbindung.

Auftragseingang
Der Auftragseingang beschreibt die Summe aller Aufträge im Berichtszeitraum. Die Kennzahl gibt einen Hinweis auf die zukünftige Umsatzentwicklung des Unternehmens.


B

Bruttoergebnis vom Umsatz
Als Bruttoergebnis vom Umsatz wird der Saldo aus Umsatz und den direkten Herstellungskosten bezeichnet. Verwaltungs-, Vertriebs-, Forschungs- und Entwicklungskosten sowie sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge bleiben unberücksichtigt.


C

Capital employed
Im Unternehmen gebundenes Kapital, für das kein Verzinsungsanspruch externer Kapitalgeber besteht. Zur Ermittlung werden die Verbindlichkeiten von der Summe der lang- und kurzfristigen Vermögenswerte abgezogen. Dabei bleiben jedoch alle zinstragenden Positionen unberücksichtigt.


E

EBIT
Gewinn vor Zinsen und Steuern.

EBIT vor Sondereffekten
Im EBIT vor Sondereffekten wird die operative Ergebnisentwicklung besser dargestellt. Typische Sondereffekte sind Erträge/Verluste aus Anlagenabgang, Schließungskosten oder die Kaufpreisallokation aus Akquisitionen.

EBITDA
Gewinn vor Zinsen, Steuern und  Abschreibungen.

Eigenkapitalrendite
Zeigt, in welcher Höhe sich das Eigenkapital verzinst hat. Die Eigenkapitalrendite sollte die Verzinsung eines vergleichbaren Investments übersteigen.


F

Free Cashflow
Der Free Cashflow ist der frei verfügbare Cashflow und zeigt, welche Mittel verbleiben, um eine Dividende auszuschütten und die Verschuldung zurückzuführen. Er wird berechnet, indem man die Investitionen und den Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen vom Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit abzieht.


G

Gearing (Verschuldungsgrad)
Gibt das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu Eigenkapital und Nettofinanzverschuldung an. Je höher der Anteil der Nettofinanzverschuldung, desto größer die Abhängigkeit von externen Kreditgebern. Ein hoher Verschuldungsgrad ist aber nicht grundsätzlich negativ, sofern der Zinsaufwand die Gewinne nicht übermäßig reduziert.

Gesamtkapitalrendite
Die Gesamtkapitalrendite (Return on Investment) zeigt, wie effizient das Unternehmen mit den ihm insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln gearbeitet hat.


L

Liquidität ersten und zweiten Grades
Beide Kennzahlen zeigen, in welchem Maß die kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die flüssigen Mittel (und weitere Bestandteile des Umlaufvermögens) gedeckt sind. Damit soll die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens bewertet werden.


N

Nettofinanzstatus
Ergibt sich aus der Saldierung der in der Bilanz ausgewiesenen Finanzverbindlichkeiten (ohne Finanzierungsleasing) und der flüssigen Mittel. Übersteigen die flüssigen Mittel die Finanzverbindlichkeiten, ist das Unternehmen de facto schuldenfrei.

Net Working Capital (NWC)
Das NWC ist das vom Unternehmen aufzubringende Kapital, das für die Abwicklung des operativen Geschäfts nötig ist.


R

ROCE (Return on Capital Employed – Rendite auf das gebundene Kapital)
Gibt Auskunft über die Verzinsung (Return) des betrieblich gebundenen Kapitals (zum Beispiel Maschinen, Vorräte, Forderungen). Dazu wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf das betrieblich gebundene Kapital bezogen.


U

Umschlagdauer Forderungen
Die Kennzahl gibt die Kapitalbindung in den Forderungen in Tagen an.

Nach derselben Methode lässt sich die Dauer der Kapitalbindung in den Vorräten und im Net Working Capital ermitteln.


V

Vermögensdeckungsgrad
Zeigt, inwieweit das Anlagevermögen durch die langfristigen Passiva gedeckt ist.


Z

Zinsdeckungsgrad
Ein Zinsdeckungsgrad von < 1 bedeutet, dass das Unternehmen seine Zinszahlungen nicht aus dem operativen Ergebnis tätigen kann.


 

 

Disclaimer

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren  realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen  von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen.

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