S&P hebt Ausblick für Dürr-Rating auf „positiv“
03.03.2008
Stuttgart, 3. März 2008 – Standard & Poor´s (S&P) hat den Ausblick für das Rating der Dürr AG von „stabil“ auf „positiv“ angehoben. Das Unternehmensrating von Dürr bleibt vorerst bei „B“. Mit dem verbesserten Ausblick reagierte S&P auf die Zuwächse bei Ergebnis und Cashflow im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Rating-Agentur erwartet, dass Dürr seine operative Performance weiter verbessert. Basis dafür sei der starke Auftragseingang des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns.
S&P hält eine Heraufstufung des Ratings im laufenden Jahr für möglich. Voraussetzung dafür ist, dass Dürr bei den Kennzahlen „Cashflow zu Verschuldung“ und „EBITDA zu Zinsaufwand“ das erreichte Niveau beibehält. Ralph Heuwing, Finanzvorstand der Dürr AG: „Die Entscheidung von Standard & Poor’s bestätigt die positive Entwicklung bei Dürr. Wir werden uns weiterhin auf Verbesserungen bei Cashflow, Ergebnis und Verschuldung konzentrieren, um eine weitere Heraufstufung zu erreichen. Dabei profitieren wir von unserem sehr guten Auftragsbestand und der ungebrochen hohen Nachfrage.“
Am 25. Februar hatte Dürr vorläufige Zahlen für 2007 veröffentlicht. Mit einem EBIT-Anstieg auf 55 Mio. € (Vj.: 33,1 Mio. €), einem operativen Cashflow von 86 Mio. € (Vj.:
-9,8 Mio. €) und einem Plus von 22% beim Auftragseingang erreichte der Konzern seine Ziele. Die Nettofinanzverschuldung konnte Dürr zum Jahresende deutlich auf 61 Mio. € senken (31.12.2006: 96,5 Mio. €). Im Januar und Februar 2008 setzte sich der
starke Auftragseingang fort.
Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Rund 90% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Dürr mit rund 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1,5 Mrd. €. Weltweit verfügt Dürr über 46 Standorte in 21 Ländern.
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