Dürr erhält in China drei Aufträge im Gesamtwert von 140 Mio. €

19.10.2009

Bietigheim-Bissingen, 19. Oktober 2009 – Der Dürr-Konzern profitiert von der wieder anziehenden Nachfrage der Automobilindustrie im Boom-Markt China. Im dritten Quartal erhielt der Maschinen- und Anlagenbauer drei Lackiertechnik-Großaufträge im Gesamtwert von rund 140 Mio. €. Einige weitere Großprojekte, um die sich Dürr bewirbt, werden in China voraussichtlich in den kommenden Monaten vergeben.

Ralf Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Der chinesische Markt gewinnt wieder an Dynamik. Die Pipeline für Großprojekte aus der Automobilindustrie füllt sich zusehends.“ Getragen wird die Zunahme des Projektvolumens von anhaltend starken Pkw-Absatzzahlen. Von Januar bis September 2009 stiegen die Autoverkäufe in China gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36%, im Monat September betrug das Plus 77%. Mit 525 Mitarbeitern und einem hohen lokalen Wertschöpfungsanteil ist Dürr in China stark vertreten.

Den größten Auftrag im Wert von rund 85 Mio. € erhielt Dürr von FAW-VW, einem Gemeinschaftsunternehmen des chinesischen Autoherstellers First Automotive Works und Volkswagen. An dessen Standort Chengdu baut Dürr eine Lackiererei für VW-Modelle der Kompakt- und Mittelklasse. Unter anderem installiert Dürr dort die erste vollautomatisierte Innenlackierung in China mit 24 Robotern des Typs EcoRPL. Insgesamt werden in der Lackiererei 91 Dürr-Roboter für Lackierung, Sealing, Handling, Qualitätsmessung und andere Anwendungen zum Einsatz kommen. Weitere Highlights des Auftrags sind das Tauchlackierverfahren RoDip sowie der Dürr EcoDryScrubber. Bei diesem innovativen Lackierkabinensystem wird überschüssiger Lack in Trockenfiltern gesammelt; dies ermöglicht eine Senkung des Energiebedarfs pro Lackierkabine um bis zu 60%. Bei der Bestellung von FAW-VW handelt es sich bereits um den vierten Auftrag für den EcoDryScrubber, seit Dürr das System vor einem Jahr vorstellte.

Einen weiteren Auftrag im Wert von rund 30 Mio. € erhielt Dürr im FAW-VW-Stammwerk Changchun. Hier sollen ab Juni 2011 verschiedene Audi-Modelle gefertigt werden. Dafür installiert Dürr eine komplette Grundlacklinie für Karosserie-Vorbehandlung und Tauchlackierung mit dem Rotationsverfahren RoDip. Zudem liefert Dürr einen Trockner, Fördertechnik und die Belüftungsanlagen für das Grundlackgebäude. Füller- und Decklack werden in Changchun in einer bestehenden Dürr-Anlage aufgetragen.

Der dritte Auftrag für Dürr aus China stammt von dem Gemeinschaftsunternehmen FAW-FCC. In einer Lackiererei, ebenfalls in Changchun, installiert Dürr Anlagen für Vorbehandlung und Tauchlackierung, Trockner- und Fördertechnik, Zuluftanlagen sowie eine komplette Leitwarte mit der Dürr-Leittechnik EcoEMOS.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Rund 85% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Weltweit verfügt Dürr über 44 Standorte in 20 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte der Konzern mit rund 6.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,6 Mrd. €.

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Dürr AG
Günter Dielmann / Mathias Christen
Corporate Communications & Investor Relations
Tel +49 7142 78-1785/-1381
Fax +49 7142 78-1716
E-Mail corpcom@durr.com 


 

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