Dürr Konzern auch im dritten Quartal 1998 mit positiver Geschäftsentwicklung
13.10.1998
- Ergebnisverbesserung um 23 % gegenüber Vorjahr
- Konzernumsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand weiter deutlich über den Vorjahreswerten
Der Dürr Konzern - weltweit führender Systemlieferant von Lackiertechnik und Industrieller Reinigungstechnik - konnte auch im dritten Quartal 1998 die positive Entwicklung fortsetzen.
Das Ergebnis vor Steuern stieg in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 23 % auf 33,2 Mio. DM (Vorjahr 27 Mio. DM), wobei das letzte Quartal im Anlagenbau abrechnungsbedingt jeweils der ertragsstärkste Jahresabschnitt ist.
Der Konzernumsatz erhöhte sich dabei auf 1.160 Mio. DM (1.020 Mio. DM); dies entspricht einer Steigerung um 13,7 %.Der Auftragseingang erreichte 1.725 Mio. DM, 2,1 % mehr als per September 1997 (1.690 Mio. DM). Der Auftragsbestand stieg auf 2.753 Mio. DM, dies entspricht einem Zuwachs von 31 % (2.095 Mio. DM).
Ausbau der Automations- und Fördertechnik
Im Berichtszeitraum konnte mit dem Erwerb der Acco Systems Inc., Warren (MI), von der britischen FKI Gruppe im Bereich Fördertechnik und Materialflußsysteme eine bedeutende Verstärkung dieser Aktivitäten in den USA erreicht werden. Nach Abschluß einer Kooperation mit dem italienischen Unternehmen CPM S.p.A., Turin, kann dieser Unternehmensbereich nunmehr den Kunden weltweit ein umfassendes System für Rohbau, Lackiererei und Endmontage in der Automobil-Produktion anbieten.
Ausblick
Die krisenhaften Situationen in Asien und Rußland sowie deren Abstrahl-Effekte auf südamerikanische Länder und die weltweiten Finanzsysteme haben sich bislang insgesamt nicht auf die Geschäftsentwicklung von Dürr ausgewirkt; Abschwächungen in den Emerging Markets konnten durch die positive Entwicklung in den traditionellen Märkten überkompensiert werden.
Dieses günstige Umfeld ist begründet durch die hohe Wirtschaftlichkeit von Investitionen in moderne Lackier- und Reinigungstechnik sowie durch die erheblichen Vorlaufzeiten, die - ausgehend von der Planungsidee bis zum Produktionsanlauf - zu berücksichtigen sind.
Die aktuellen Veränderungen im Bereich der Wechselkurse haben bei Dürr wegen des hohen Anteils lokaler Wertschöpfung in Bezug auf die Ergebnisentwicklung kaum Auswirkungen.
Aus heutiger Sicht wird sich der Auftragseingang für den Konzern in allen Geschäftsfeldern weltweit auch in diesem Jahr erfreulich entwickeln. Aufgrund der guten Projektlage und des hohen Auftragsbestands erwarten wir Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis gegenüber den Vorjahreswerten, beim Ergebnis geht der Vorstand von einer im Verhältnis zur Umsatzentwicklung überproportionalen Steigerung aus. Dies wird uns - soweit vorhersehbar - erlauben, dem Aufsichtsrat eine Anhebung der Dividende vorzuschlagen.
Hans Dieter Pötsch
Vorsitzender des Vorstands
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Dürr AG corpcom(at)durr.com |








