Dürr entwickelt innovatives RoDip-Verfahren zur Tauchlackierung von Karossen weiter
08.11.2000
Memorandum of Understanding mit ABB unterzeichnet
Dürr und ABB haben sich in einem Memorandum of Understanding geeinigt, dass Dürr eine weltweite, nicht-exklusive Lizenz des von ABB entwickelten und patentierten Lackierverfahrens RoDip erhält, und gleichzeitig das Entwicklungs- und Kompetenzzentrum für RoDip in Butzbach bei Frankfurt übernimmt. Der Vertrag wird nach Freigabe durch das Bundeskartellamt rechtsgültig.
Das RoDip-Verfahren dient zur Großserien-Tauchlackierung von Fahrzeugkarossen und bietet Vorteile bei Qualität, Kosten und Effizienz. Dürr wird das bestehende RoDip-Geschäft übernehmen und die weitere Entwicklung und Vermarktung forcieren. Die Vergabe von Lizenzen an weitere Systemanbieter ist vorgesehen. Für Japan erhält Dürr eine exklusive Lizenz.
Die Unternehmenseinheit in Butzbach soll innerhalb des Dürr Geschäftsbereichs Paint Systems sowohl als weltweites Kompetenzzentrum für RoDip als auch für die Bereiche Nutzfahrzeuge, Automobilzulieferer und allgemeine Industrie für den deutschen Markt geführt werden.
Der Technologiekonzern Dürr ist ein weltweit führender Anbieter von Produktionssystemen und produktionsbegleitenden Dienstleistungen für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Mit ihren fünf Geschäftsbereichen Paint Systems, Automotion, Environmental, Ecoclean und Services ist die Dürr AG in über 20 Ländern tätig und erwartet für das Geschäftsjahr 2000 einen Umsatz von über EUR 1,7 Mrd. sowie ein prozentuales Ergebniswachstum im zweistelligen Bereich.
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Dürr AG corpcom(at)durr.com |








