Technologiekonzern in neuer Dimension: Dürr vor Wachstums- und Ertragssprung
17.04.2000
- Sehr guter Start im ersten Quartal 2000
- 1999: Zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Ertrag
- Führende Wettbewerbspositionen durch innovative Technologien
- Komplettanbieter von Produktionssystemen und Dienstleistungen
Mit einer weiterhin dynamischen Umsatz- und Ertragsentwicklung ist die Dürr AG, Stuttgart, in das Jahr 2000 gestartet: Der Umsatz erreichte im ersten Quartal rund 288 Mio. Euro; der Auftragseingang lag bei rund 344 Mio. Euro, der Auftragsbestand bei 808 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug 7,5 Mio. Euro. Alle Eckdaten liegen deutlich über dem Vorjahr.
Seine führende Position als Anbieter von Produktionssystemen für die Automobilfertigung baut Dürr jetzt nach der Übernahme des Mechatronikkonzerns Carl Schenck AG, des amerikanischen Dienstleistungsspezialisten Premier sowie des französischen Lackierspezialisten Alstom Automation zügig weiter aus.
"Durch die erfolgreiche Neuausrichtung als Anbieter von Produktionssystemen für die Automobilfertigung und von Dienstleistungen rechnen wir mit einer anhaltend positiven Entwicklung und mit einem deutlichen Umsatz- und Ertragssprung", erläuterte Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG heute anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart." Aufgrund der insgesamt guten Projektsituation in der Automobilindustrie gehen wir von der Vergabe von Großaufträgen in den kommenden Monaten aus. Weitere Wachstumsimpulse erwarten wir durch die anhaltende Aufwärtsentwicklung bei der Anfang des Monats mehrheitlich übernommenen Carl Schenck AG."
Schenck erzielte im Geschäftsjahr 1999 bei einem Umsatz von 462 Mio. Euro ein Vorsteuerergebnis von 30 Mio. Euro.
1999: Zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Ertrag
Das Geschäftsjahr 1999 hat die Dürr AG, Stuttgart, mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag abgeschlossen.
Das Ergebnis vor Steuern des erstmals nach US-GAAP bilanzierenden Dürr-Konzerns stieg 1999 um 15,2 % auf 35,6 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss stieg um 9,2 % auf 16,6 Mio. Euro. Die Umsatzrendite vor Steuern erreichte mit 2,9 % annähernd den Wert des Vorjahres (1998: 3,0 %). Die Eigenkapitalrendite übertraf mit 14,4 % den Vorjahreswert (1998: 13,7 %). Die Dividende pro Stückaktie soll auf 1 Euro erhöht werden.
Der Umsatz stieg 1999 um 20,7 % auf 1.223,9 Mio. Euro. Beim Auftragseingang erzielte Dürr mit 1.120,2 Mio. Euro 1999 ein Plus von 3 %. Die Mitarbeiterzahl stieg im Konzern durch den Erwerb der personalintensiven Dienstleistungsgruppe Premier von 4.072 auf 7.255 Personen.
Finanzvorstand Dr. Wolfgang Baur erklärte dazu: "Wir erwarten auch im laufenden Geschäftsjahr eine dynamische Fortsetzung des ertragsorientierten Wachstums-kurses. Mit dem sehr guten Start des ersten Quartals sind wir dafür bestens gerüstet." Die 1997 angekündigte Verdoppelung des Umsatzes auf rund 2 Mrd. Euro innerhalb von fünf Jahren wird Dürr angesichts der positiven Perspektiven bereits im Jahr 2001 realisieren.
Technologien setzen Standards
Wesentlich zum Markterfolg beigetragen haben auch 1999 innovative Technologien, in deren anwendungsorientierte Entwicklung Dürr jährlich rund 6 % des Umsatzes investiert. Maßstäbe setzte Dürr unter anderem mit seinen Lackierrobotern, die bei Qualität und Kosten pro Karosse Bestwerte erzielen. Auch mit seinen durchgängigen Softwarelösungen für die Steuerungs-, Automatisierungs- und Leittechnik hat Dürr erneut Markterfolge erzielt.
Dürr gestaltet den Strukturwandel mit
Vor dem Hintergrund insgesamt günstiger konjunktureller Rahmenbedingungen verzeichnet Dürr eine starke Nachfrage nach effizienten und flexiblen Produktionssystemen. Durch den Wettbewerbs- und Innovationsdruck in der Automobilbranche - mit einem Umsatzanteil von über 70 % der Hauptkundenkreis von Dürr - erwartet das Unternehmen unabhängig von aktuellen Produktionszahlen weiterhin hohe Investitionen in produktivere Fertigungsanlagen bei Herstellern und Zulieferern.
"Als Technologieführer und Systemlieferant gestaltet Dürr den Strukturwandel in der Automobilindustrie aktiv mit. Unsere Engineeringfähigkeiten und unsere Software schafft wesentliche Voraussetzungen für mehr Effizienz und Qualität in der Fertigung und damit für mehr Wettbewerbsfähigkeit", machte der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Pötsch deutlich. "Unser Ziel ist es, den Technologiekonzern Dürr mit technologischen Spitzenpositionen in Hard- und Software als einen weltweit führenden Komplettanbieter integrierter Produktionssysteme für die Auto-mobilfertigung zu etablieren."
Vor allem in der Fahrzeugendmontage, aber auch bei Systemen für die Motoren- und Getriebefertigung sieht Dürr aufgrund hoher Rationalisierungs- und Innovations-potenziale gute Perspektiven. Gleichzeitig werden mehr und mehr produktions-unterstützende Dienstleistungen bis hin zum Betrieb kompletter Produktionssysteme zunehmend an kompetente Serviceanbieter wie Dürr ausgelagert."
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Dürr AG corpcom(at)durr.com |








