Dürr erfolgreich in China

16.10.2001

  • Mehrere Großaufträge über insgesamt 113 Mio. Euro
  • Erfolg mit innovativem RoDip-Tauchlackierverfahren
  • Führungsposition in wichtigem Zukunftsmarkt
  • Anteil am Gesamtauftragseingang 2001 von rund 15 % aus China erwartet

Der Technologiekonzern Dürr, hat über seinen Unternehmensbereich Paint Systems mehrere Großaufträge aus China über neue Lackierereien im Gesamtwert von rund 113 Mio. Euro erhalten. Bestellungen erfolgten durch das Volkswagen-Werk Shanghai SVW, das Joint-Venture VW-FAW, Changchun, sowie durch die Yantai Foreign Trade Corporation, Yantai, einen chinesischen Hersteller.

Vor dem Hintergrund der lebhaften Nachfrage aus der Automobilindustrie und anderen Branchen verzeichneten im laufenden Geschäftsjahr auch die Dürr Unternehmensbereiche Automotion, Services und Measuring Systems erfreuliche Auftragseingänge aus China. Dürr erwartet, dass die Bestellungen chinesischer Kunden im Gesamtjahr rund 15 Prozent des Gesamtauftragseingangs ausmachen werden. Im wachstumsstärksten asiatischen Markt baut Dürr damit seine Führungsposition als Lieferant von Produktionssystemen und produktionsbegleitenden Dienstleistungen für die Automobilindustrie weiter aus. Mit 1,3 Mrd. Einwohnern, einem geringen Fahrzeugbestand sowie einer positiven Wirtschaftsentwicklung verfügt China über ausgezeichnete Wachstumsperspektiven nicht nur in der Automobilindustrie.

Mit dem erstmaligen Einsatz des innovativen Tauchlackiersystems RoDip im VW-Werk Shanghai erzielte Dürr einen Verkaufserfolg mit Signalwirkung in ganz Asien. RoDip bietet höhere Qualität bei geringerem Platzbedarf und reduziertem Wartungsaufwand. Weitere Merkmale der neuen VW-Lackierereien sind die energetische Optimierung, eine gezielte Automatisierung sowie ergonomisch weiter entwickelte Arbeitsplätze. Darüber hinaus können in den Lackierereien zukünftig auch umweltschonende Wasserbasis-Lacke verarbeitet werden. In China fertigt bzw. montiert VW die Modelle Passat, Santana, Jetta und Audi A6 sowie zukünftig auch Polo und Bora. Mit den Investitionen in Qualität und Effizienz realisiert Marktführer VW in seinen chinesischen Werken Weltmarktstandards und setzt darüber hinaus Maßstäbe mit europäischen Umweltnormen. Der chinesische Hersteller Yantai produziert selbst entwickelte Fahrzeuge für den lokalen Markt.

Dürr ist mit eigenen Gesellschaften für Vertrieb, Engineering, Fertigung und Service bereits seit 1991 direkt im chinesischen Markt präsent. Zum Kunden-kreis zählen die bedeutendsten in China aktiven Fahrzeughersteller wie GM, VW, FAW, PSA, Beijing Light Automotive Company, Jinbei Passenger Cars und South East Motor. Daneben liefert Dürr Measuring Systems (Schenck Auswucht- und Diagnosetechnik sowie Mess- und Verfahrenstechnik) Lösungen auch an den Maschinenbau, die Elektroindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik sowie an Grundstoffindustrien wie Bergbau und Stahlherstellung.

Der Technologiekonzern Dürr zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produktionssystemen und produktionsbegleitenden Dienstleistungen für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Im Geschäftsjahr 2000 erzielte Dürr einen Umsatz von Euro Mio. 2.042. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2001 verzeichnete Dürr eine Umsatzsteigerung von 30 % auf Euro 888 Mio. sowie einen Zuwachs beim EBITDA von 58 % auf Euro 54,1 Mio. Im bisherigen Verlauf des zweiten Halbjahres zeigte sich die Geschäftsentwicklung mit mehreren Großaufträgen sowie Letters of Intent erfreulich lebhaft. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 geht Dürr von prozentual zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Ertrag bei einer überproportionalen Ertragssteigerung aus.

Über den Verlauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres berichtet Dürr am 24. Oktober.


 

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