Dürr mit starkem Wachstum in der Fahrzeug-Endmontage
19.12.2002
- Systemaufträge im Gesamtwert von über 70 Mio. Euro
- Führender Anbieter mit umfassendem Angebot
Der zu Jahresbeginn 2002 neu formierte Unternehmensbereich Final Assembly Systems entwickelt sich mehr und mehr zu einem weiteren starken Standbein des Technologiekonzerns Dürr. In den letzten Wochen verzeichnete Dürr Final Assembly Systems Aufträge aus dem In- und Ausland im Gesamtwert von mehr als 70 Mio. Euro.
Volkswagen beauftragte Dürr als Generalunternehmer mit der Umrüstung der bestehenden Montagelinie für die Fertigung des neuen Golf A5 am deutschen Standort Mosel. Das Projekt umfasst den Umbau und die Erweiterung der Fördersysteme im Bereich der Endmontage, die Just-in-Time Anbindung für die Anlieferung der Räder, Sitze und Cockpits sowie die kompletten Einbau- und Montagevorrichtungen. Im Bereich der sogenannten "Hochzeit", das heißt der Zusammenführung von Karosse und Antriebsstrang, setzt Dürr ein neu entwickeltes berührungslos und verschleißfrei arbeitendes System zur Energieübertragung ein, welches den Wartungs- und Instandhaltungsaufwand deutlich reduziert.
Im englischen Land Rover Werk Solihull realisiert Dürr als Generalunternehmer ebenfalls die "Hochzeit" sowie Fördersysteme einer neuen Endmontage. Dabei werden neue Förderelemente mit Umbauten vorhandener Anlagen zu einer neuen Linie kombiniert. Auf dieser Linie werden Modelle mit unterschiedlichen Radständen montiert.
Für DaimlerChrysler rüstet Dürr in Tuscaloosa, Alabama, die bestehende Endmontage auf die nächste Generation der M-Klasse um. Die Modernisierung erfolgt während der laufenden Produktion. Planung und Realisierung erfolgen gemeinsam von deutschen und amerikanischen Dürr-Gesellschaften.
Investitionstreiber im Markt der Fahrzeug-Endmontage sind neben der zunehmenden Modellvielfalt und Individualisierung von Fahrzeugen vor allem auch die Steigerung von Produktivität und Flexibilität sowie die Qualitätssicherung. Als führender Anbieter von Turnkey Lösungen für die Fahrzeugendmontage will Dürr - mit seinem Produkt-Portfolio von der Fabrikplanung über das gesamte Prozess-Equipment bis zur Fördertechnik - überproportional an diesem wachsenden Markt partizipieren.
Der Unternehmensbereich Final Assembly Systems (FAS) verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 ein Auftragsplus von 45% auf EUR 345 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Integration verschiedener Schenck-Gesellschaften in den Unternehmensbereich sowie der weitere kontinuierliche Ausbau der vier Produktlinien DSEngineering, Fördertechnik, Final Assembly Products und Assembly Turnkey sind die Basis für gute Wachstumsperspektiven. Weltweit sind FAS-Gesellschaften in 13 Ländern vertreten.
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