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(Ad-hoc) 1. Halbjahr 2003 - Dürr mit deutlichem Plus beim Auftragseingang

20.08.2003 - Dürr AG - WKN 556520 / ISIN DE0005565204

Der Dürr-Konzern steigerte seinen Auftragseingang im 1. Halbjahr 2003 um 29,0 % auf EUR 1.513,0 Mio. (Vj. 1.172,7 Mio.). Der Umsatz erhöhte sich auf EUR 921,9 Mio. (Vj. 877,0 Mio., +5,1%), der Auftragsbestand auf EUR 1.956,1 Mio. (Vj. 1.462,6 Mio.). Mit Wechselkursen der Vorjahresperiode berechnet wäre der Auftragseingang zusätzlich um rund EUR 209 Mio. gestiegen, der Umsatz um rund EUR 80 Mio. Auftragseingang und Auftragsbestand verteilen sich nicht gleichmäßig auf den Konzern. Daher besteht in den einzelnen Produktlinien und Regionen eine sehr unterschiedliche Kapazitätsauslastung. Im Vergleich zum Systemgeschäft entwickelte sich das durch kürzere Abwicklungszeiten geprägte Produktgeschäft verhalten.

Mit EUR 0,5 Mio. war das Ergebnis vor Steuern im 2. Quartal 2003 besser als im 1. Quartal (minus 5,4 Mio.). Im 1. Halbjahr 2003 betrug das Ergebnis vor Steuern EUR minus 4,9 Mio. Gegenüber der von Restrukturierungsaufwand geprägten Vorjahresperiode hat es sich damit um EUR 10,7 Mio. verbessert, obwohl es auch im 1. Halbjahr 2003 durch Margendruck und die verhaltene Entwicklung des Produktgeschäfts belastet war. Zudem enthält das Ergebnis des 1. Halbjahres 2003 Einmalaufwendungen für Kapazitätsanpassungen und die Bereinigung von Strukturen. Das EBITDA beträgt EUR 23,4 Mio. (Vj. 21,9 Mio.; 1. Quartal 2003: 9,1 Mio.; 2. Quartal 2003: 14,3 Mio.), der Konzernfehlbetrag EUR minus 2,5 Mio. (Vj. minus 7,9 Mio.), das Ergebnis je Aktie EUR minus 0,18 (Vj. minus 0,55). Zur Stärkung der Profitabilität setzt Dürr das Ertragssteigerungsprogramm SPRINT QUADRAT um.

Zum 30.06.2003 beschäftigte der Konzern 12.918 Mitarbeiter (Vj. 12.577). Während die Mitarbeiterzahl im Unternehmensbereich Services aufgrund von Neuprojekten auf 4.470 (Vj. 3.975) stieg, sank sie in den Engineering-Bereichen des Konzerns um 154 auf 8.448.

Für das 2. Halbjahr 2003 wird keine durchgreifende Erholung der Weltwirtschaft erwartet. Dürr geht daher davon aus, dass das Investitionsverhalten der Automobilindustrie auch weiterhin von Vorsicht geprägt sein wird. Vor diesem Hintergrund sieht der Vorstand das im Frühjahr formulierte Ziel einer Stabilisierung der Umsatz- und Ergebnissituation im Geschäftsjahr 2003 als zunehmend ehrgeizig an. Maßgeblich für das Erreichen des Ziels wird vor allem die Entwicklung des Produktgeschäfts sein.

Dürr AG
Der Vorstand

Ende der Mitteilung

 

Dürr AG
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