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Dürr-Aktionäre beschließen sechste Dividendenerhöhung in Folge

04.05.2016

Bietigheim-Bissingen, 4. Mai 2016 – Die Aktionäre der Dürr AG haben auf ihrer heutigen Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 1,85 € je Aktie beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr (1,65 €) steigt die Ausschüttung um 12 %, dies ist die sechste Erhöhung in Folge. Bei den turnusgemäßen Aufsichtsratswahlen zogen vier neue Mitglieder in das zwölfköpfige Gremium ein.

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 schüttet Dürr die Rekord-Dividendensumme von 64,0 Mio. € aus. Die Ausschüttungsquote liegt mit 38 % des Konzernüberschusses im oberen Bereich der bei Dürr üblichen Spanne von 30 bis 40 %.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, sagte vor über 700 Aktionären und Gästen: „Wir wollen unsere Aktionäre mit einer attraktiven Dividende am Rekordergebnis des Jahres 2015 beteiligen.“ Chancen sieht Dieter derzeit vor allem im wachsenden Modernisierungs- und Service-Geschäft sowie aufgrund der breiten regionalen Streuung der Nachfrage in Nordamerika, China und Europa. Mit Blick auf die Rekordinvestitionen von 102 Mio. € im Jahr 2015 sagte der Vorstandsvorsitzende: „Wir investieren nachhaltig in die Weiterentwicklung von Dürr und stellen dabei stets die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt.“ Das gilt auch für das Thema Industrie 4.0: „Vieles, was Industrie 4.0 ausmacht, ist bei Dürr bereits Realität“, so Dieter. Im Rahmen der Strategie „digital@Dürr“ bietet Dürr Smart Products und Smart Services an, die durch intelligente Datennutzung Mehrwert für die Kunden schaffen. Ein zentraler Baustein von Industrie 4.0 bei Dürr ist auch die Ende 2015 erworbene iTAC Software AG. Ralf W. Dieter: „Mit iTAC ist Dürr bei der Digitalisierung, Vernetzung und Steuerung von Fabriken vorne dabei.“ Zur positiven Entwicklung der 2014 erworbenen HOMAG Group, Weltmarktführer bei Holzbearbeitungsmaschinen, sagte Dieter: „HOMAG wird in absehbarer Zeit zu einem unserer wichtigsten Ergebnisträger.“

Frauenquote im Aufsichtsrat erfüllt
Die Hauptversammlung wählte Gerhard Federer, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, und Dr. Anja Schuler, Mitglied der HOMAG-Gründerfamilie Schuler, erstmalig in den Aufsichtsrat. Die bisherigen Mitglieder Prof. Dr. Alexandra Dürr, Klaus Eberhardt, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka und Karl-Heinz Streibich wurden als Vertreter der Anteilseigner wiedergewählt. Nach der Hauptversammlung wurde Klaus Eberhardt vom Aufsichtsrat als dessen Vorsitzender bestätigt.

Die Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat wurden bereits Anfang April bei einer Delegiertenwahl der deutschen Konzernstandorte gewählt. Neue Mitglieder sind Carmen Hettich-Günther, Betriebsratsvorsitzende der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, und Dr. Astrid Ziegler, Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall. Die bisherigen Mitglieder Mirko Becker, Thomas Hohmann, Hayo Raich und Dr. Martin Schwarz-Kocher wurden wiedergewählt.

Mit dem Ergebnis der Wahlen liegt der Anteil der weiblichen Aufsichtsratsmitglieder bei 33,3 %. Damit entspricht Dürr dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, das eine Frauenquote von mindestens 30 % vorsieht.  

Bei einer Präsenz von 67 % entlastete die Hauptversammlung Vorstand und Aufsichtsrat mit jeweils über 99 % der Stimmen. Auch alle weiteren zur Abstimmung gestellten Beschlussanträge nahmen die Aktionäre mit großer Mehrheit an. Die Abstimmungsergebnisse sind unter www.durr.de veröffentlicht.

Fotos zum Thema Industrie 4.0 finden Sie hier.


Der Dürr-Konzern zählt zu den weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Rund 60 % des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und – seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 – die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Im Jahr 2015 erzielte der Konzern mit knapp 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,77 Mrd. €. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Measuring and Process Systems: Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Prüf- und Befülltechnik
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

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