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Dürr-Innovationsschau im Zeichen von „digital@DÜRR“

24.10.2016

Bietigheim-Bissingen, 24. Oktober 2016 – Produktionsprozesse werden digital gesteuert, Maschinen sind vernetzt und melden rechtzeitig Wartungsbedarf, Inbetriebnahmen und Schulungen finden im virtuellen Raum statt – Industrie 4.0 ist bei Dürr keine Vision mehr. Unter dem Titel „digital@DÜRR“ informiert das Unternehmen bei seiner zehnten Innovationsschau „Open House“ ab 24. Oktober, wie weit Dürr auf dem Weg der Digitalisierung und Vernetzung von Lackierprozessen bereits ist. Vorgestellt wird unter anderem der neue Lackierroboter mit Cloud-fähiger Steuerung. „Wir setzen digitale Prozesse schon seit Jahren zum Nutzen unserer Kunden ein“, erklärte Vorstandsvorsitzender Ralf W. Dieter. „Wir entwickeln gezielt Smart Products, Smart Services und Smart Factories, die bei unseren Kunden für steigende Effizienz sorgen.“ Bis zum 28. Oktober werden rund 1.200 internationale Besucher aus der Automobilindustrie und anderen Branchen bei Dürr in Bietigheim-Bissingen erwartet.

Der neue Lackierroboter EcoRP E043i verfügt als Weltneuheit über eine zusätzliche siebte Achse, die ihn zu einem echten Bewegungstalent macht, sodass in vielen Fällen auf eine Verfahrschiene in der Lackierkabine verzichtet werden kann. Passend dazu hat Dürr die smarte Prozess- und Bewegungssteuerung EcoRCMP2 entwickelt.

Einen Schwerpunkt bilden zudem Smart Products für die Predictive Maintenance, also die vorausschauende Wartung. Das Diagnosetool EcoPRO 4.X wertet riesige Datenmengen großer Anlagen wie Trockner oder Tauchbecken aus. Potenzielle Fehlerquellen lassen sich schnell ermitteln und beseitigen. Die Wartungssoftware EcoScreen Maintenance Assistant überwacht einzelne Lackierkabinen mit ihren Applikationsprodukten und Robotern.

Ein weiteres Produkt, das an einer der insgesamt 14 Stationen der Hausmesse zu sehen ist: Der Tablet-PC EcoPad scannt QR-Codes auf Maschinen und liefert in Sekundenschnelle technische Informationen. Er stellt eine audio-visuelle Verbindung zur Dürr-24/7-Hotline her oder unterstützt bei der Ersatzteilbestellung.

Die neue Trocknergeneration EcoInCure führt zu einer besseren Oberflächenqualität des Lacks und senkt den Energieverbrauch um bis zu 25 %. Dabei werden die Karosserien nach dem Lackauftrag von innen gleichmäßig aufgeheizt und abgekühlt. An einer weiteren Station ist der Lichttunnel EcoReflect zu sehen. Er ermöglicht eine ergonomisch verbesserte und exakte Kontrolle des Lacks auf der Automobilkarosserie.

Eine wegweisende Software-Innovation ist die iTAC.IoT.Suite. Als Grundfunktion beinhaltet sie ein Manufacturing Execution System für die Produktionssteuerung kompletter Fabriken. Darauf aufbauend bietet sie innovative Industrie-4.0-Funktionen wie Big-Data-Analysen, Cloud-Applikationen und – als Bestandteil des Internet of Things – die direkte Kommunikation zwischen intelligenten Maschinen. Die iTAC.IoT.Suite löst das bisherige Leittechniksystem EcoEMOS von Dürr ab. Die neue Software entstammt der Zusammenarbeit von Dürr und der Ende 2015 erworbenen Software-Gesellschaft iTAC.

Im Bereich Dickstoff- und Lackapplikation zeigt Dürr unter anderem den Zerstäuber EcoBell3 Cx zur Lackierung von Kunststoffteilen. Ein weiteres Thema ist die effektive Projektabwicklung von komplexen Neu- und Umbauten. Als Beispiel stellt Dürr die Modernisierung einer Lackiererei in China in nur sechs Wochen vor.

Auch die Sparte der Energieeffizienzprodukte ist vertreten. Hier informiert Dürr über den Einsatz der energiesparenden Wärmepumpe thermeco2 bei der Karosserietrocknung in Lackierereien.

Um zu Bildern vom neuen Dürr-Roboter zu kommen, klicken Sie hier.
Einen Film über diese Innovation finden Sie hier.

 

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Automatisierungskompetenz. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Neben der Automobilindustrie beliefert Dürr auch Branchen wie den Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und – seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 – die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Im Jahr 2015 erzielte der Konzern mit knapp 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,77 Mrd. €. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

    • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
    • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
    • Measuring and Process Systems: Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Prüf- und Befülltechnik
    • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik
    • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Dürr AG
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