Service

Technisches Glossar

Auswucht-Messsystem
Ein Auswucht-Messsystem ermittelt unwuchtbedingte Schwingungen eines rotierenden Körpers und wertet diese Signale aus. Auf dieser Basis ermittelt das System die Größe der Unwucht und errechnet einen Ausgleichvorschlag.
Body pretreatment
Cavity preservation
Common-Products-Strategie (auch Common-Tooling-Strategie)
Strategie der Automobilhersteller, in mehreren Werken identische Produktionstechnik einzusetzen. Dadurch lässt sich leichter ein einheitlicher Qualitätsstandard erreichen.
Coolant recycling (filtration)
Deburring
Dip-painting
Direct electrostatic charging of water-based paints
Drive-by-Wire
Drive-by-Wire bedeutet, dass Befehle des Autofahrers nicht mehr mechanisch, sondern elektronisch weitergegeben werden. Die Befehle (zum Beispiel Lenkradstellung, Gas geben) werden zunächst von Sensoren aufgenommen, dann von einem Computer verarbeitet und schließlich mit Hilfe von Elektromotoren an die betreffenden Aggregate (z.B. Lenkung, Motor, Getriebe, Bremsen) weitergegeben. Mechanische Verbindungen, zum Beispiel Lenkstange oder hydraulische Bremsen, entfallen bei Drive-by-Wire-Fahrzeugen.
End of line
ERP-System (= Enterprise Ressource Planning)
Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung in einem Unternehmen. Ein ERP-System sollte möglichst alle Geschäftsprozesse abdecken, zum Beispiel Materialwirtschaft, Fertigung, Vertrieb und Controlling.
Filling systems
High-viscosity materials
Injektionsflutwaschen
Verfahren in der industriellen Reinigungstechnik. Die zu reinigenden Werkstücke befinden sich in einer geschlossenen Kammer, die mit Wasser und Reinigungsmedien geflutet wird. Danach wird das Wasser durch Düsen verwirbelt. Durch die starke Bewegung des Wassers werden Schmutzpartikel von den Werkstücken gespült.
Marriage
Materialfluss
Der Transport von Karosserien und Komponenten in einem Automobilwerk.
Paint atomizer
Pulverlackierung
Anstelle von Nasslack wird Lackpulver mit Sprühpistolen oder Hochrotationszerstäubern aufgetragen und in Trocknern eingebrannt, das heißt verschmolzen und vernetzt. Vorteile der Pulverlackierung sind Lösemittelfreiheit und geringerer Energiebedarf. Außerdem ist eine annähernd 100-prozentige Ausnutzung des Lackpulvers möglich.
Supervisory control systems
Surfacer
System integration
Systemgeschäft
Realisierung einer kompletten, aus mehreren Einzelprodukten oder -gewerken bestehenden Anlage, zum Beispiel einer Lackiererei oder einer Endmontagelinie. Das Systemgeschäft (Anlagengeschäft) ist durch längere, zum Teil mehrjährige Abwicklungszeiten und hohe Auftragswerte gekennzeichnet.
Test systems
Unterbodenschutz
Hochviskoses, PVC-haltiges Material, das nach der Tauchlackierung auf Unterboden und Türschweller der Karosserie aufgetragen wird. Schützt die Grundierung vor Steinschlag.
Virtual Reality/Virtuelle Realität
Am Computer geschaffene dreidimensionale und animierte Umgebung, in der sich der Benutzer mithilfe von Software oder elektro- nischen Geräten bewegt (zum Beispiel Moni- torbrille). Virtual-Reality-Software kommt zum Beispiel bei der Planung von Automobil- werken zum Einsatz. Sie vermittelt ein realitätsgetreues Bild des Werks mit allen Produktionsanlagen und -prozessen.
Weld seam sealing/seam sealing
  • Zoom
  • Drucken
  • PDF