Unternehmensgeschichte

- Paul Dürr
1895 gründet Paul Dürr in Cannstatt eine Bauflaschnerei. 1917 beginnt er mit der Blechbearbeitung. 1932 übernimmt Otto Dürr den Betrieb seines Vaters. Mit der Einrichtung eines Konstruktionsbüros beginnt die Entwicklung hin zum Engineering-Unternehmen in seiner heutigen Form.

- Die erste Automobil-Lackieranlage
Inspiriert von einer USA-Reise wagt Otto Dürr den Einstieg in den Anlagenbau. 1950 entsteht die erste Anlage für die chemische Oberflächenbehandlung, weitere Aufträge aus der Automobilindustrie folgen. 1963 schafft Dürr den Durchbruch in der Automobilindustrie: Im belgischen Ford-Werk Genk wird die erste Anlage zur elektrophoretischen Tauchlackierung installiert. Bereits Mitte der 60-er-Jahre folgt Dürr seinen Kunden ins Ausland: 1964 und 1966 werden Tochterunternehmen in Brasilien und Mexiko gegründet.

- Otto und Heinz Dürr (re.)
Ab 1968 engagiert sich Dürr in der Umwelttechnik. Nach über zehnjähriger Zusammenarbeit mit dem Vater führt Heinz Dürr ab 1969 das Unternehmen allein.

- Dürr-Fördertechnik in der Fahrzeugendmontage
1970 gründet Dürr seine erste Gesellschaft in den USA. Die Internationalisierung wird mit dem Aufbau weiterer Auslandsgesellschaften fortgesetzt. 1978 steigt Dürr in den Bereich Automation und Fördertechnik ein. Damit bietet Dürr nicht nur die Lackieranlagentechnik selbst, sondern auch Lösungen für den Transport der Karosserien in der Lackiererei – ein wichtiger Schritt hin zum Systemanbieter.

- Dürr Ecopaint Lackierroboter
1989 geht Dürr an die Börse. Mit kleineren Akquisitionen wird das Angebot weiter abgerundet. 1999 präsentiert Dürr den Ecopaint Lackierroboter, der neue Maßstäbe in puncto Flexibiität, Qualität und Umweltverträglichkeit setzt. Im selben Jahr übernimmt Dürr den französischen Wettbewerber Alstom Automation.

- Schenck-Zentrale in Darmstadt
Im Jahr 2000 übernimmt Dürr den Messtechnik-Konzern Schenck. Mit Schenck hat sich Dürr als Komplettanbieter für die Fahrzeugendmontage etabliert und steht auch in der Auswucht- und Diagnosetechnik an der Spitze des Weltmarktes. 2003 erhält Dürr den größten Auftrag der Firmengeschichte: General Motors bestellt in Nordamerika drei Lackierereien im Paket. Im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstruktur bündelt Dürr im März 2005 seine Aktivitäten in zwei Unternehmensbereichen. Dürr profitiert im Zuge der Globalisierung mehr und mehr von seinem internationalen Netzwerk. In Russland und der Türkei werden im Jahr 2007 neue Gesellschaften gegründet, in anderen Wachstumsmärkten baut Dürr seine Kapazitäten aus.
