Ecopure TAR: Abluftreinigung mit Wärmerückgewinnung

Die rekuperative thermische Abluftreinigung Ecopure®TAR gilt unter den Verbrennungsverfahren, die im wesentlichen organische Schadstoffe zu Wasser und Kohlendioxid umsetzen, als bewährtes, sichereres und universell einsetzbares Verfahren.

Die schärfsten gesetzlichen Forderungen werden erfüllt. Es gibt keine Sekundärprobleme, wie Abwasser. Die Anlagen arbeiten über ihre gesamte Lebensdauer mit konstantem Reinigungsgrad.

Diese Systeme können vollautomatisch laufen und erfordern minimalsten Wartungsaufwand.

Dürr Ecopure® TAR Anlagen kommen weltweit zum Einsatz. Von diesem Anlagentyp wurden von DÜRR bereits mehr als 3.000 Anlagen gebaut und an unsere Kunden ausgeliefert.

Die rekuperativ thermische Abluftreinigung Ecopure® TAR ist das am besten geeignete Verfahren, wenn

  • einerseits die Prozessabluft gereinigt werden soll und
  • gleichzeitig die Prozessbeheizung benötigt wird.

Die Basis des Abluftreinigungssystems ist das Ecopure® TAR Kompaktgerät. Es ist die eigentliche Reinigungsanlage und besteht aus

  • Brennkammer,
  • Brenner und
  • Integriertem Wärmetauscher zur Vorwärmung der Abluft aus der Produktion.

Dürr hat 16 Bauvarianten standardisiert, der Kunde kann so je nach Abluftmenge das richtige Gerät wählen.

 

Für größere Temperatur-Regelbereiche kann das Gerät auch mit einem Multifunktions-Bypass geliefert werden. Die Abluft wird mit der dem Trocknungsprozess spezifischen Prozesstemperatur dem Kompaktgerät zugeführt.

Im Wärmetauscher des Kompaktgerätes wird die Abluft auf 550 °C vorgewärmt.

In der Brennkammer des Kompaktgerätes werden die in der Abluft enthaltenen Schadstoffe bei einer Temperatur von ca. 750 °C nahezu rückstandsfrei verbrannt. Der hierzu erforderliche Energiebedarf deckt sich aus dem Energiegehalt der in der Abluft enthaltenen Schadstoffe - org. Lösemittel und Weichmacher -  und dem des zusätzlich zugeführten Brennstoffs (meist Erdgas).

Das bei der Verbrennung entstehende Reingas verlässt über den integrierten Wärmetauscher das Kompaktgerät. Der verbleibende Wärmegehalt des Reingases wird im Anwendungsfall für Lackieranlagen vornehmlich zur Beheizung der Trockner und gegebenenfalls über Wärmeräder der Beheizung von Zuluftanlagen genutzt.