FAStplant® Pilotlinie für Volkswagen in Zwickau

Auf dem Weg zur optimalen Produktion

11.08.2009

Bietigheim – Bissingen, 11. August 2009 – Daimler, Ford und Toyota haben Sie bereits – Volkswagen bekommt sie für sein Werk in Zwickau: Die Pilotlinie des modularen Endmontagesystems FAStplant® von Dürr. Dank seiner Modularität und Flexibilität ist FAStplant® wie geschaffen für einen Testbetrieb mit Blick auf Produktivität und Ergonomie. Aber auch in der Großserie sowie in CKD- und SKD-Fertigungen hat sich das System schon mehrfach bewährt.

Gerade mal acht Wochen ab Auftragserteilung nimmt das ganze Projekt in Anspruch. Diese Rekordzeit reicht für Konzeption und Installation der FAStplant®-Module mit Medienversorgung, EHB-Schiene und einem Hubgehänge. Dieser enge zeitliche Rahmen wird möglich durch vorgefertigte Arbeitsstationen, die in jeder Werkshalle zu einer Montagelinie zusammengefügt werden können.

Dabei verzichtet FAStplant® komplett auf Deckenabhängungen und Fundamentgruben. Diese Unabhängigkeit vom Gebäude prädestiniert die Technologie neben Neubauten und Umbauten sowie SKD- und CKD-Montagen speziell für Pilotlinien. Vereinfachte Engineeringprozesse sowie die zügige Anlageninstallation sind weitere Pluspunkte.

Speziell bei Pilotlinien spielt FAStplant® eine seiner Stärken aus: Die flexible Umstellung einer bestehenden Linie bis hin zur Veränderung des Automatisierungsgrades. Damit kann eine solche Pilotlinie bei Bedarf auch jederzeit in eine Produktionslinie integriert werden und ist somit immer  eine Investition in die Zukunft.

Volkswagen wird diese Pilotlinie im neuen Trainings- und Lean Center im Werk Zwickau zur Optimierung und Standardisierung seiner Montageschritte nutzen. Dies ist Bestandteil eines neuartigen Schulungs- und Qualifizierungsprogramms des Konzerns, bei dem die besten Produktionsmethoden erprobt und weiterentwickelt werden.

Im südafrikanischen Werk Uitenhage hat Volkswagen bereits gute Erfahrungen mit der modularen Endmontage von Dürr gemacht: Dort setzt sich die komplette Chassis-Linie aus FAStplant®-Modulen zusammen. Weitere Belege dafür, dass FAStplant® weit mehr ist als eine Technologie für reine Testzwecke, sind unter anderem die Montage des Audi R8 in Neckarsulm ebenso wie eine SKD-Linie bei BMW im indischen Chennai oder bei Sollers in Elabuga. Anlagen bei Ford in St. Petersburg oder bei GM in  Mexiko beweisen, dass Dürr mit seiner modularen Endmontage längst in der automobilen Großserienproduktion angekommen ist. Auch der Technologietransfer in die Flugzeugindustrie läuft bereits: Aktuell rüstet Dürr zwei Flügelmontagelinien mit den im Automobilbau erprobten FAStplant® - Modulen aus.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Rund 85% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Weltweit verfügt Dürr über 44 Standorte in 20 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte der Konzern mit rund 6.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,6 Mrd. €.


 

Dürr Systems GmbH
Günter Buzer
Marketing
Paint and Final Assembly Systems
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