Völlig losgelöst – das kabellose Bremsendichtigkeitsprüfgerät wIBT554

06.12.2007

Das Handset wiegt nur 4,9 kg und ist über
Funk mit der Basisstation verbunden.

Wireless-Technologien sind leichter zu handhaben als leitungsgebundene Geräte. Das ist auch einer der Vorteile des kabellosen Bremsendichtigkeitsprüfgeräts wIBT554 der Dürr Somac GmbH. Das Testgerät ist ein echtes Leichtgewicht und äußerst präzise in der Messung. Außerdem ist es flexibel für die Prüfung unterschiedlicher Fahrzeugtypen einsetzbar.

Beim Prüfprozess belastet wIBT554 das Bremspedal kontrolliert und misst so Kraft und Pedalweg. Dabei wird das Bremssystem auf seinen allgemeinen Zustand und eventuell darin verbliebene Luft untersucht. Bei der Prüfung am Bandende und im Nacharbeitsbereich kann das Gerät neben dem korrekten Verbau von Systemkomponenten auch die Dichtigkeit des Bremssystems nachweisen: So lässt sich zum Beispiel feststellen, ob am ABS-Hydroaggregat Fehlfunktionen wie etwa undichte Ventilsitze vorliegen.

Das Handset wiegt nur 4,9 kg und ist über Funk (DECT oder WLAN) mit einer Basisstation verbunden. Die Messung kann aber auch außerhalb der Funkreichweite durchgeführt werden. In diesem Fall werden die gemessenen Daten im Handset gespeichert und zur Basisstation übertragen, sobald der Kontakt wieder hergestellt ist. Die Bedienung ist mit einem übersichtlichen LCD-Display und nur zwei Tasten denkbar einfach. Eine Akkuladung reicht für rund 100 Prüfvorgänge, bei denen Kräfte bis zu 800 N aufgebracht werden können. Die zugehörige Basisstation kann die Messergebnisse von bis zu vier DECT- beziehungsweise acht WLAN-Handsets mit der x-line Systemsoftware verwalten und auswerten. Die Station ist optional erweiterbar, zum Beispiel gibt es Schnittstellen für alle gängigen Peripheriegeräte (Scanner, Drucker), Netzwerkanbindung und Fahrzeugidentifikation sowie eine Infrarotverfolgung der Handsets, um Prüfgeräte den Fahrzeugen zuordnen zu können.

Dürr Somac bietet wIBT554 in zwei Ausführungen an. Als System mit einer Basisstation, an die bis zu vier bzw. acht Handsets angeschlossen werden können, oder alternativ in einem Prüfkoffer für den mobilen Einsatz mit allem Zubehör. Zahlreiche namhafte Automobilhersteller nutzen das System regelmäßig, darunter Audi, BMW, Daimler, OPEL, Porsche und Volkswagen.

 

Ihr Ansprechpartner:  

Bernd Jäger  Bernd.Jaeger(at)durr.com