(Only in german) Carl Schenck steigert Jahresüberschuss auf DM 52 Mio
04/14/2000
- Carl Schenck steigert Jahresüberschuss auf DM 52 Mio
- Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von DM 7,50 je Aktie vor.
- Schenck veräußert Anteile an der Brüel & Kjaer Schenck Condition Monitoring GmbH
Der Carl Schenck Konzern, weltweit führender Hersteller von Systemen und Anlagen zur Verfahrens- und Prozesskontrolle (Schenck Process), zur Automatisierung von Fertigungsprozessen und der Prüfung im Rahmen der Forschung und Entwicklung (Schenck Pegasus) sowie zum Auswuchten rotierender Teile und Aggregate (Schenck RoTec) hat im Jahr 1999 einen Jahresüberschuss von DM 52 Mio (Vorjahr: 22 Mio) erzielt, das Vorsteuerergebnis lag bei DM 59,8 Mio (Vorjahr: 30 Mio). We-sentliche Ursache dieses Erfolgs ist die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder bei gleichzeitiger Abgabe von verlustbringenden Aktivitäten. Jeder der Schenck-Unternehmensbereiche schrieb schwarze Zahlen. Die Ergebnisbeiträge sind aller-dings sehr unterschiedlich. Während die Schenck Pegasus überproportional und die Schenck RoTec in gewohntem Maße zu dem positiven Jahresergebnis beigetragen haben, blieb die Schenck Process hinter den Erwartungen zurück. Ca. 20 Mio DM wurden aus dem Verkauf nichtbetriebsnotwendiger Grundstücksflächen am Standort Darmstadt erzielt. Schenck hat damit die angestrebte Rückkehr zu einer nachhaltig stabilen Ertragslage erreicht.
Der Umsatz stieg um 23,7 Mio DM auf 910,6 Mio. Der Auftragsbestand liegt mit DM 432 Mio geringfügig unter dem Vorjahr, jedoch nach wie vor auf hohem Niveau. Die Eigenkapitalquote hat sich im Konzern vor Dividendenausschüttung von 28,1 % auf 34,1 % verbessert.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 1999 in seiner Sitzung am 13.04.2000 festgestellt.
Dividendenvorschlag: DM 7,50 je Stückaktie
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Divi-dende in Höhe von DM 7,50 je Stückaktie auszuschütten. Dies entspricht einer Divi-dendensumme von 11,6 Mio DM. Der übersteigende Bilanzgewinn soll im Unterneh-men verbleiben, um einerseits die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken und anderer-seits weiteres externes Wachstum zu sichern.
Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt gestärkt
Im vergangenen Jahr hat Schenck, auf dem nordamerikanischen Kontinent zwei Ak-quisitionen für den Bereich der Fahrzeugprüf- und Automatisierungstechnik durchge-führt. Übernommen wurden 100 % der Anteile an dem Systemintegrator Interautoma-tion sowie an der Motorama Inc. in Detroit, die führender Lieferant von Montage- und Prüfsystemen im Bereich der Fahrzeugproduktion in den USA ist.Die Integration in den Unternehmensbereich verläuft planmäßig, es wird bereits im Jahr 2000 mit positiven Ergebnisbeiträgen gerechnet.
50 %ige Beteiligung an Brüel & Kjaer Schenck Condition Monitoring GmbH veräußert
Die Carl Schenck AG hat ihre 50 %ige Beteiligung an dem Gemeinschaftsunterneh-men Brüel & Kjaer Schenck Condition Monitoring GmbH an den Joint Venture Part-ner Spectris AG Sensoren und Systeme, Langen, mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2000 veräußert. Die unternehmerische Führung des verlustbehafteten Joint Ventures, lag seit Gründung bei Spectris.
Mitarbeiterzahl wurde gehalten
Nachdem in den vergangenen Jahren die Mitarbeiterzahl stetig rückläufig war, konn-te sie in diesem Jahr auf dem Vorjahresniveau von 3.587 gehalten werden. Die im Inland leicht rückgängige Mitarbeiterzahl wurde durch eine entsprechende Erhöhung der Mitarbeiter im Ausland kompensiert. Der Personalaufwand im Konzern blieb mit 380 Mio konstant.
2000: Rückkehr zur Umsatzmilliarde
Schenck plant für 2000 einen Umsatz von 1.088 Mio DM. Damit wäre erstmalig wie-der die Milliardengrenze überschritten, die durch die Abgabe verlustbehafteten Um-satzes in den vergangenen Jahren nicht mehr erreicht werden konnte. Das operative Ergebnis soll weiter gesteigert werden, neutrale oder außerordentliche Ergebnisse sind nicht vorgesehen.
Ein Unternehmen des Dürr Konzerns
Die Dürr AG hat insgesamt 76,4 % des Grundkapitals der Carl Schenck AG von der Harald Quandt Beteiligungsverwaltung erworben, die vorher über 50 % der Anteile von der AGIV AG übernommen hatte.
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