Dürr und Ford schließen weltweites ABF-Rahmenabkommen ab

20.10.2008

  • Mitglied im Ford Key-Supplier-Netzwerk
  • Entwicklungskooperation in der Lackiertechnik
  • Basis für weiteren Ausbau der Zusammenarbeit

 

Stuttgart, 20. Oktober 2008 – Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr und der Automobilhersteller Ford bauen ihre Zusammenarbeit in der Lackiertechnik weiter aus. Zu diesem Zweck haben beide Unternehmen eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, durch die Dürr weltweit den Status eines Aligned Business Framework (ABF) Partners erhält. Das bedeutet, dass Dürr bei Auftragsvergaben in der Lackiertechnik erster Ansprechpartner für Ford ist und beide Unternehmen gemeinsam technische Lösungen entwickeln.

Zurzeit baut Dürr für Ford Lackierereien in Indien und Rumänien sowie eine Endmontagelinie in St. Petersburg. Ford schließt Aligned-Business-Framework-Abkommen nur mit ausgewählten Schlüsselpartnern ab, die hinsichtlich Technologie und globaler Präsenz besonders leistungs- und wettbewerbsfähig sind. Die ABF-Vereinbarungen definieren Regeln und Methoden, auf deren Basis die Zusammenarbeit zwischen Ford und seinen ABF-Partnern ausgebaut werden soll. Dazu zählen beispielsweise zeitlich abgestimmte Anzahlungen für Engineering- und Entwicklungsleistungen, eine erweiterte Beschaffung sowie höhere Datentransparenz. Weltweit arbeitet der US-Automobilhersteller mit derzeit mehr als 65 ABF-Partnern zusammen.

Ralf Dieter, Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG: „Die Vereinbarung ist ein Meilenstein in der Zusammenarbeit mit Ford, da sie uns zusätzliche, weltweite Geschäftschancen eröffnet.“

Ausschlaggebend für die Auswahl von Dürr waren die Erfahrungen der vergangenen Jahre, insbesondere in den Bereichen Innovationsfähigkeit, Lieferqualität und Kosten. Dürr kann somit dazu beitragen, dass Ford Autos auf weniger, weltweit eingesetzten Plattformen baut, und das bei höherer Qualität, niedrigeren Kosten und einem größeren Anteil an Standardteilen und -systemen.

Bildhinweis

Bitte beachten Sie das angehängte Bild. Es zeigt Ralf Dieter (Vorstandsvorsitzender Dürr AG, links) zusammen mit Steve Proctor (Director Facilities, Materials and Services Purchasing, Ford Europe) nach der Unterzeichnung der ABF-Vereinbarung.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Rund 85% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Dürr mit rund 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1,5 Mrd. €. Weltweit verfügt Dürr über 47 Standorte in 21 Ländern.

Ansprechpartner:

Dürr Aktiengesellschaft
Günter Dielmann / Mathias Christen
Corporate Communications & Investor Relations
Tel +49 (0)711 136-1785 / -1381
Fax +49 (0)711 136-1716
E-Mail corpcom(at)durr.com

 

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