Dürr Anlagenbau Zistersdorf feiert 30-jähriges Bestehen

22.06.2001

  • 25 Jahre AMS-Ausbildungszentrum
  • Leistungsfähiges Kompetenzzentrum im weltweiten Dürr-Produktionsverbund
  • Bedeutender Arbeitgeber in der Region Niederösterreich
  • Tag der offenen Tür für Mitarbeiter

Mit einem Festakt und Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierten die Dürr Anlagenbau Ges.m.b.H. und der Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS NÖ) mit dem Ausbildungszentrum ihr 30- bzw. 25-jähriges Bestehen. Anschließend bot ein Tag der offenen Tür Gelegenheit für Mitarbeiter und Gäste, einmal hinter die Kulissen eines der größten Arbeitgeber in Zistersdorf sowie des Aus- und Weiterbildungszentrums zu schauen.

In den 30 Jahren ihres Bestehens hat die Dürr Anlagenbau ihre Fertigungskompetenzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit laufend weiterentwickelt und ist bis heute eine besonders leistungsfähige Fertigungsstätte im globalen Dürr-Produktionsnetzwerk. "Unsere Zistersdorfer Mitarbeiter behaupten sich mit Ideen und Engagement erfolgreich im globalen Wettbewerb. Mit seinem Know-how in der Edelstahlverarbeitung ist der Standort ein wichtiges Standbein für unseren Vorsprung auch in der Fertigungstechnologie", so Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG und in Personalunion Geschäftsführer der Zistersdorfer Anlagenbau.

Als Partner des Landes Niederösterreich beheimatet das Dürr-Unternehmen seit 25 Jahren auch ein Ausbildungszentrum des Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS NÖ). In sieben verschiedenen Berufsbereichen wurden bereits 4.500 Personen aus- bzw. weitergebildet. Nach den Worten von Mag. Karl Fakler, stellvertretender Landesgeschäftsführer des AMS Niederösterreich, leistet Dürr damit einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der strukturellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes in der Region. Stark zugenommen hat in den letzten Jahren insbesondere die Nachfrage nach elektronischen Ausbildungsinhalten.

Mit initiiert wurde das Lehrzentrum im Jahr 1976 durch Dr. Heinz Dürr, Mehrheitsaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Dürr AG, der den ersten Spatenstich für die Ausbildungsstätte mit dem damaligen Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky machte. Dürr-Vorstandschef Pötsch zur Bedeutung des Unternehmens in Zistersdorf: "Unsere österreichische Dürr-Gesellschaft war damals ein wichtiger Brückenkopf für die Erschließung osteuropäischer Märkte. Bis heute nutzen unsere Mitarbeiter die Chancen an diesem Standort im Herzen Europas und leisten so einen Beitrag zur Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Die Partnerschaft mit dem AMS ist für uns darüber hinaus gelebte gesellschaftliche Verantwortung".

Der Technologiekonzern Dürr ist einer der weltweit führenden Anbieter von Produktionssystemen und produktionsbegleitenden Dienstleistungen für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. Unter der strategischen Führung der Dürr AG sind die Unternehmensbereiche Paint Systems, Automotion, Environmental, Ecoclean, Services und INTX sowie die Carl Schenck-Gruppe mit operativen Gesellschaften in über 25 Ländern direkt vertreten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 steigerte die Dürr AG ihren Umsatz um 67 % auf 2.042 Mio. Euro. Das EBITDA wuchs um 83,3 % auf 119,8 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2001 erwartet Dürr erneut prozentual zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ertrag mit überproportionalen Zuwächsen beim Ertrag.


 

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