Ford setzt auf Dürr Know How

24.11.2006

  • Ford Valencia verringert Schadstoffemissionen mit Dürr-Technik
  • Basislacklinien auf umweltfreundlichen Bell/Bell Prozess umgestellt

Bietigheim-Bissingen, 24. November 2006 - Neue Bestimmungen zur Reduzierung von Schadstoffemissionen (VOC), die 2007 in Spanien in Kraft treten, haben Ford zu Investitionen in neue Anlagen und Umbaumaßnahmen im Werk Valencia veranlasst. Dürr Systems Spain, S.A. erhielt dafür den Auftrag.
Hauptziel des Projekts ist die Einführung von Lacken mit hohem Festkörpergehalt bis Oktober 2007.
In der ersten Stufe des Projekts wurden drei bestehende  Basislacklinien mit insgesamt zwölf EcoRP6 Robotern und EcoBell2 M Zerstäubern ausgestattet. Der Umbau erfolgte während der Betriebspause im Sommer dieses Jahres. Die Basislacklinien wurden auf den in Europa in der Einführung befindlichen Bell/Bell Prozess umgestellt. Ende August konnte die Produktion voll hochgefahren werden – und das nicht nur mit den vier vereinbarten Farben, sondern mit der kompletten Produktionsfarbpalette. „Schlüssel zum Erfolg“ war, dass die Lieferung aller Mechanik-, Elektrik- und Steuerungskomponenten nach Dürr-Standard erfolgen konnte.
In der derzeitigen zweiten Projektstufe werden drei Verbrennungsanlagen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen aus dem Trockner geliefert. Damit ist es möglich ab August 2007 die gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoffkonzentrationen zu unterbieten.
Die Einführung von Basislack mit hohem Festkörpergehalt erfolgt Schritt für Schritt noch vor dem Endtermin des Projekts im Oktober 2007. Damit steht ausreichend Zeit für die Optimierung und Anpassung der neuen Lacke zur Verfügung.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen für die Automobilfertigung. Das Angebot umfasst wesentliche Fertigungsstufen eines Fahrzeugs: Als Systemanbieter plant und baut Dürr Lackierereien und Endmontagewerke. Darüber hinaus liefert Dürr Reinigungs- und Filtrationsanlagen für die Produktion von Motoren- und Getriebekomponenten sowie Diagnose- und Auswuchtsysteme für Fahrzeugkomponenten. Rund 90% des Konzernumsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere wichtige Kundengruppen von Dürr sind der Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma-, Beschichtungs- und Luftfahrtindustrie.


 

Dürr Systems GmbH
Harald Voigtländer
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