Bauprojekt Campus - Dürr setzt in Bietigheim-Bissingen auf nachhaltiges Energiekonzept

Das neue Bürogebäude besteht aus drei Pavillons, die offen und modern gestaltet sind

 

Der Dürr-Konzern hat den Standort in Bietigheim-Bissingen zu einem Campus erweitert und bündelt dort seine Aktivitäten in der Lackier-, Endmontage- und Umwelttechnik. Mitte 2009 entstand ein moderner Technologie- und Bürokomplex für rund 1.500 Mitarbeiter mit einem hochwertig ausgestatteten Kundenzentrum. Rund 900 Mitarbeiter sowie unsere Hauptverwaltung sind vom Standort Stuttgart-Zuffenhausen nach Bietigheim-Bissingen umgezogen. Stuttgart bleibt juristischer Sitz der Dürr AG. Gebäude und Grundstücke von Dürr in Stuttgart übernimmt der Nachbar Porsche. Die Investitionskosten für den Campus betrugen rund 65 Mio. €.

Bei der Energieversorgung des Campus hat Dürr mit „Campus Energy 21“ ein zukunftsweisendes Energiekonzept entwickelt, das sich durch den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und einen geringen CO2-Ausstoß auszeichnet. Dazu zählen unter anderem die Nutzung von Geothermie, Erdwärmetauschern und Prozesswärme-
rückgewinnung. Der Bürokomplex ist energetisch optimiert und verfügt über eine sehr gute Isolierung und ein tageslichtgesteuertes Beleuchtungskonzept. Im Beisein der baden-württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner und des Bietigheim-Bissinger Oberbürgermeisters Jürgen Kessing präsentierte Dürr am 28. April das innovative Konzept der Öffentlichkeit. Die europäische Vereinigung für erneuerbare Energien EUROSOLAR zeichnete "Campus Energy 21" im Herbst mit der Plakette des Deutschen Solarpreises 2008 aus.

Das weltgrößte Lackiertechnikum wurde erweitert und modernisiert

Durch die räumliche Nähe der vier Geschäftsbereiche von Paint and Assembly Systems auf dem Campus lassen sich die betrieblichen Abläufe bei Dürr noch effizienter gestalten und die Kommunikation zwischen den Abteilungen verbessern.







Auf dem 70.700 m2 großen Campus entstand ein Kundenzentrum, das unter anderem Raum für zusätzliche Schulungen wie beispielsweise an Lackierrobotern bietet. Die neue Logistik sowie der Ausbau des weltweit größten Technikums für Lackier- und Endmontagetechnik komplettieren das Werksgelände. Im Technikum wurden neben Versuchslaboren modernste Testanlagen für das Rotationslackierverfahren RoDip, das Endmontagesystem FAStplant® und für Sealing-Verfahren zur Abdichtung von Schweißnähten eingerichtet.

Das erweiterte Kundenzentrum mit Raum für zusätzliche Schulungen an Lackierrobotern

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich des Vorstands-
vorsitzenden Ralf Dieter und des Bietigheim-Bissinger Oberbürger-
meisters Jürgen Kessing am 20. November 2007 startete der Bau des Campus offiziell.

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Paint and Assembly Systems
Präsentation
Campus Energy 21 -
Nachhaltiges Dürr-Energiekonzept
(PDF 0,8 MB)
Einsparungshighlights:
- 50% weniger Energie
- 60% weniger CO