Kostensenkung – Fördertechnik-Modernisierung zahlt sich aus

Kurvengängie Schub-
plattform mit FASmotion
bei BMW in München

Vergleicht man die finanziellen Aufwendungen, die Automobilhersteller für Wartung und Ersatzteile ihrer Fördertechnik einplanen müssen, so ergeben sich große Unterschiede. Die Studien zweier weltweit agierender Automobilhersteller verglichen die Wartungs- und Ersatzteilkosten für herkömmliche Anlagen wie Schubplattformen, Gurt-, Plattenband- und Skidförderer einerseits und für neuere Entwicklungen wie Kunststoffgliederbänder und das Twin Trolley System® (TTS) andererseits.

 

Eine herkömmliche Schubplattformanlage zeigt mit bis zu 60.000 € pro 1 Mio. € Investitionsaufwand im Jahr mit Abstand die höchsten Wartungskosten. Im Vergleich dazu schnitten Skidförderer mit nur 20.000 € vergleichsweise günstig ab. Hingegen liegen die neueren Entwicklungen Kunststoffgliederband und TTS inverted mit Werten unter 5.000 € an der Spitze. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Hängeförderern. Elektrohängebahnen und Power&Free-Systeme sind – auch wenn die Kostengewichtung für Wartung und Ersatzteile sehr differiert – mit Werten zwischen 25.000 und 30.000 € pro 1 Mio. Investitionsaufwand im Jahr in etwa gleich kostenintensiv. Das Twin Trolley System®, bei dem der Antrieb nicht am Gehänge, sondern an der Schiene untergebracht ist, verursacht weniger als ein Zehntel der Wartungskosten, also jährlich unter 2.500 € pro investierte Million.

 

Unter dem Kostenaspekt ist der Umstieg auf moderne Fördertechniken also ein wesentlicher Faktor: Ein Kunststoffgliederband ist mit jährlichen Wartungskosten von 0,2% vom Investitionsvolumen deutlich preiswerter als ein Gurtförderer mit 2,7%.

Ein großes Potenzial zur Kostenreduzierung liegt auch in der Umrüstung auf berührungslose Energie- und Datenübertragung – Dürr bietet hier das Produkt FASmotion an. Damit lässt sich bei einer Schubplattform pro Jahr etwa die Hälfte der Wartungskosten gegenüber der herkömmlichen Ausführung mit Schleifleitung einsparen. Und auch eine mit FASmotion betriebene Elektrohängebahn spart jährlich etwa 50% der Wartungskosten.

 

Ihr Ansprechpartner:


Klaus-Dieter Riedel
klaus-dieter.riedel(at)durr.com