Kunststoffgliederbänder – Ideal für den rauen Einsatz in der Automobilindustrie

Testloop
Testloop Dürr USA

Kunststoffgliederförderer sind leicht zu installieren, widerstandsfähig und verschleißarm. Als kostengünstige Alternative zu Gurtförderern setzen sie sich in der Automobilindustrie immer mehr durch.

Ihr Verschleiß ist wesentlich geringer als bei herkömmlichen Förderern. Bei Gurtbändern beispielsweise müssen aufvulkanisierte Radmitnehmer aufgrund des Verschleißes mehrmals im Jahr umgesetzt werden. Bei Kunststoffgliederbändern ist dies nicht erforderlich. Dadurch werden Stillstandszeiten minimiert.

Außerdem können beschädigte Kettenstücke jederzeit vom Instandhaltungspersonal selbst ersetzt werden. Eine Bevorratung vorkonfektionierter Gurte entfällt ebenso wie eine eventuell erforderliche Vulkanisierung im Werk des Kunden. Die Ersatzteil- und Wartungskosten werden dadurch erheblich reduziert.

Ein weiterer Vorteil der Kunststoffgliederbänder ist die Resistenz gegen Brems-, Kühl- und AC-Flüssigkeiten sowie gegen Öl und Treibstoffe. Hervorragend geeignet ist diese Technologie im Bereich von Wassertest- und Waschanlagen, da die Kunststoffkette korrosionsfrei ist. Zusätzlich können die Bänder bei Bedarf Flüssigkeit durchlassen und mit einer Oberflächenstruktur versehen werden. Im Vergleich zu konventionellen Förderern hat der Werker somit eine bessere Standfestigkeit.

Verschlissene Quergurtförderer können problemlos auf Kunststoffgliederketten umgerüstet werden. Hierzu wird im Bereich der Antriebsstation die Welle mit der Antriebstrommel gegen ein Kunststoffkettenrad getauscht, auf die Führungsbahn wird eine Kunststoffgleitunterlage geschraubt und der Gurt gegen eine Kunststoffgliederkette getauscht.

Im Testaufbau werden bis zu 5 Rohbaupaletten mit einem Einzelgewicht von 2.000 kg gleichzeitig auf einem Band transportiert. Die Anlage hat bereits 500.000 Lastspiele hinter sich. Trotz der üblichen Verunreinigungen eines Rohbaus, weist die Kunststoffkette nur äußerst geringe, oberflächliche Schleifspuren auf.

Wassertest
Kunststoffgliederband im Bereich Wassertest bei KIA Žilina, Slowakei

Aktuell laufen mehrere Projekte, in denen Dürr Quergurtförderer in Kunststoffgliederbänder umrüstet. DaimlerChrysler setzt Kunststoffgliederförderer von Dürr im neuen Rohbau der C-Klasse bei DaimlerChrysler in Bremen ein. Zudem wird diese neue Technologie im Rahmen des Turnkey-Auftrages für KIA in Žilina, Slowakei (SOP 2006), installiert. Dort umfasst das Lieferspektrum 4 Werkermitfahrbänder, 1 Doppelband zur Regenprobe und 2 Bänder für die Inspektionslinie.

Ihr Ansprechpartner

Klaus Riedel
Telefon +49 711 136-1846

klaus-dieter.riedel(at)durr.com

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