Weltweit erste »Grüne Lackiererei« bei BMW Spartanburg

Deponiegas
Inbetriebnahme der Ecopure® RTO mit Deponiegas

Recyceltes Methangas kann Dank neuer Dürr Technik als Energieressource für die Lackiererei dienen.

Nach Aussage von Dave Ciuffoletti, Leiter des Vertriebs der Dürr Systems Inc., Plymouth „ist BMW der erste Automobilhersteller, der recyceltes Methangas in allen Prozessanlagen einer Lackiererei verwendet. Dies ist ein weiteres Zeichen für das hohe Verantwortungsbewusstsein von BMW im Umweltschutz.“

Die Modernisierung des BMW Werkes in Spartanburg, South Carolina, USA ermöglicht die Energieversorgung der Lackiererei mit recyceltem Methangas. Aus dem biologisch abbaubaren kommunalen Abfall der Deponie Palmetto bei Spartanburg wird ein Regenerat gewonnen, das als alternativer Stützbrennstoff bezeichnet wird. Die Erzeugung und Nutzung dieser Energiequelle reduziert die Treibhausemissionen und den Verbrauch an fossilen Brennstoffen deutlich. BMW kann durch die neue Dürr-Technologie seine Betriebskosten senken und aktiv den Umweltschutz unterstützen.

Bereits seit 2002 hat BMW im Werk Spartanburg eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage unter Einsatz von Deponiegas in Betrieb. Der im Jahr 2005 an Dürr vergebene Auftrag zur Modernisierung betrifft die verbrauchsstärksten Bereiche Trockner und Abluftreinigungsanlagen (RTO-Anlagen = Anlagen zur regenerativen thermischen Oxidation).

„Auch Dürr hat sich dem Umweltschutz verschrieben. Die Produkte der Dürr Systems Inc. tragen beispielsweise das US-Energiesparlabel EnergyStar™, und wir sind Partner der Gemeinschaftsinitiative LMOP (Landfill Methane Outreach Program). Somit unterstützen wir Gemeinden und Betriebe bei Umweltschutz und einer nachhaltigen Zukunftssicherung. Gleichzeitig helfen wir Betriebskosten zu senken“, erklärte Gordon Harbison, Manager Services and Solutions bei Dürr Systems Inc., Plymouth.

Ihr Ansprechpartner

Gordon Harbison

gharbison(at)durrusa.com

vorheriger Artikel
nächster Artikel