Ecopure® VAR – Energiekosten senken bei BASF Orgamol

Ecopure® VAR gewinnt Abwärme zurück
und reduziert den Energieverbrauch.

Bei BASF im französischen Saint Vulbas sorgt Umwelttechnik von Dürr für hohe Kosteneinsparungen: Die thermische Abluftreinigungsanlage vom Typ Ecopure® VAR gewinnt einen Großteil der Abwärme zurück und reduziert damit den Energieverbrauch.

Ecopure® VAR-Anlagen sind weltweit in der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Einsatz. Sie eignen sich insbesondere zur Reinigung von explosiven Abgasen und zur Entsorgung von Flüssigrückständen. Dabei kombiniert der Dürr-Geschäftsbereich Environmental and Energy Systems (EES) unterschiedliche thermische, absorptive und adsorptive Verfahren wie Verbrennung, Wärmenutzung und Rauchgasreinigung in einem einzigen Anlagensystem.

Am Standort Saint-Vulbas produziert BASF Orgamol Pharma Solutions SAS Grundstoffe für die pharmazeutische Weiterverarbeitung. Die explosionsfähigen Abgase und die Flüssigrückstände, die dabei entstehen, enthalten unter anderem halogenierte Kohlenwasserstoffe, Schwefel und Stickstoffverbindungen. Dürr EES lieferte als Generalunternehmer eine Ecopure® VAR-Anlage, die aus fünf Komponenten besteht: eine Zuführung für verschiedene Abgase und Flüssigrückstände, die sämtlichen sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht, eine Brennkammer, eine SNCR-Anlage (selektive nicht-katalytische Reduktion) zur Reduzierung der Stickoxide, ein Dampf- Abhitzekessel sowie ein Wäschersystem zur Abreinigung der anorganischen Halogen- und Schwefelverbindungen aus dem Rauchgas. Mit dem Dampfkessel kann ein Großteil der Abwärme aus der Brennkammer zurückgewonnen werden – dies führt zur Reduzierung der Energiekosten. Die mehrstufige Rauchgasreinigungsanlage gewährleistet die sichere Einhaltung der Emissionsgrenzwerte. Auch müssen eventuell anfallende organische Flüssigrückstände nicht mehr separat und kostenintensiv entsorgt werden.

Mit der 2008 fertig gestellten Anlage befindet sich BASF Orgamol in prominenter Gesellschaft. Die ausgereifte Technologie installierte Dürr bereits bei vielen weiteren Kunden aus der chemischen Industrie.

Aktuell realisiert Dürr eine vergleichbare Anlage für DSM Fine Chemicals in Österreich. Die Firma ist Teil des niederländischen DSM-Konzerns mit einem Produktionsstandort im Chemiepark Linz und einer kaufmännischen Niederlassung in Wien.  Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in der chemischen Prozess- und Produktentwicklung sowie in der Herstellung von Zwischenprodukten für die Pharmaindustrie und Pflanzenschutzmittel. Die strategische Ausrichtung konzentriert sich auf die Auftragsproduktion aktiver Pharmawirkstoffe sowie Agroprodukte. DFCA betreibt in Linz acht Produktionsanlagen und beschäftigt in beiden Standorten insgesamt rund 950 Mitarbeiter.

Ihre Ansprechpartnerin:

Daniela Nett - daniela.nett(at)durr.com- +49 7142 78-1620