Dürr-Lackiertechnik erhält weiteren Auftrag aus der Flugzeugindustrie

24.05.2005

Dürr-Lackierroboter im High-End-Einsatz

Für die Beschichtung von Außenhautelementen des Airbus A380 und anderer Airbus-Typen liefert Dürr Lackierroboter an Airbus Industries in Nantes, Frankreich. Die Roboter applizieren eine Schutzschicht auf die Flugzeugteile, die bei der nachfolgenden chemischen Bearbeitung dieser Teile nicht zu bearbeitende Bereiche schützt.

Eine Besonderheit ist, dass die verschieden großen, unterschiedlich geformten Flugzeugteile an einem Hängeförderer zur Lackierkabine bewegt, dabei ihre Form und Abmessung von einem Scanner erfasst und die Daten der Steuerung des Lackierroboters übermittelt werden. Mit der Dürr Visualisierungs- und Programmiersoftware EcoScreen 3D-OnSite erfolgt die automatische Generierung der Lackierbahnen abgestimmt für jedes zu beschichtende Teil.

Bereits in den Vorjahren hat Dürr erfolgreich Aufträge für Airbus durchgeführt: Im Jahr 2002 wurden u.a. Aufträge zur Oberflächenbehandlung und Lackierung von Flugzeugteilen für das neue Großraumflugzeug Airbus A 380 bearbeitet. Diese Systeme zur Oberflächenbehandlung unterschiedlicher Flügelteile sowie zur Grund- und Decklackierung montierter Flügel wurden an zwei britischen Standorten errichtet. Komplette Produktionslinien für die Superschalenfertigung des A 380 in Nordenham, bzw. die Seitenleitwerksfertigung in Stade kamen 2002 bis 2004 zur Auslieferung. Einzelkomponenten für die Airbuswerke Hamburg und Varel haben das Programm der Dürr vervollständigt.

Dürr beliefert Airbus mit Komponenten und Anlagen für die Bereiche Jigs & Tools, Fuselage Assembly und Paint & Conservation.

Der Dürr-Konzern zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produktionssystemen sowie von Modulen und Komponenten auf dem Gebiet der Mess- und Prozesstechnik. Im Fokus stehen die Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie Minen- und Grundstoffindustrien. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte Dürr mit rund 7.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,9 Mrd. €.