Langlebig und sicher: Dürr stellt Pumpen auf den Prüfstand

Bietigheim-Bissingen, 12. Oktober, 2015 – Pumpen von Dürr decken einen großen Bereich von Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen industriellen Branchen ab. Das Spektrum reicht von der Förderung von flüssigen Lacken bis hin zu hochviskosen Dichtungsmitteln, Klebern und Beschichtungsstoffen. Um die Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Entwicklung und Fertigung der Pumpen zu erhöhen, setzt Dürr auf einen hochmodernen Teststand. Mit Prüfkontrollen, die weit über den konventionellen Industriestandard hinausgehen, stellt das Unternehmen sicher, dass alle Pumpensysteme der Sicherheitsnorm DIN EN 12162 entsprechen

Durch technologische Weiterentwicklungen der Pumpen erwarten die Anwender ein zunehmend größeres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten beim Lack- und Dickstoffauftrag. Dürr antwortet auf die Herausforderung mit einem breiten Angebot verschiedener Typen zur Förderung der Materialien.

Maßgeblich für einen reibungslosen, effizienten Produktionsprozess und zugleich entscheidend für die Arbeitssicherheit sind einwandfrei funktionierende Pumpen. Denn auslaufende Flüssigkeit oder berstende Pumpen-Gehäuse bei Hochdruckpumpen mit Drücken bis zu 500 bar können lebensbedrohliche Unfälle verursachen. „Die Leistung, die Sicherheit und die Haltbarkeit sind wichtige Merkmale unserer Produkte“, betont Dr. Hans Schumacher, Leiter der Division Application Technology bei Dürr. „Vor der Auslieferung an unsere Kunden werden daher alle Pumpen entsprechend den strengen DIN-Vorgaben intensiv kontrolliert.“

Rundum getestet für einen zuverlässigen Einsatz
Geprüft werden die Pumpen im Teststand vollautomatisch gemäß dem Sicherheitsstandard DIN EN 12162. Hierfür stehen bei Dürr in Bietigheim-Bissingen sieben Prüfplätze bereit, an denen im Anschluss an die Endmontage jedes Pumpensystem hinsichtlich eventueller Fehlfunktionen kontrolliert wird. Bei statischer Druckprüfung wird beispielsweise das 1,3-Fache des Auslegungs-Drucks aufgebracht – mit einer Testdauer von zehn Minuten. So ermitteln die Experten von Dürr im ersten Schritt, ob die drucktragenden Komponenten ausreichend dicht halten. Auch Steuerungseinheiten und Pumpenantriebe werden umfassend getestet. Bei einer abschließenden Sichtprüfung wird jede Pumpe noch einmal genau unter die Lupe genommen.

Pumpe ist nicht gleich Pumpe
Durch ihren modularen Aufbau sind die Dürr-Pumpen sehr wartungsfreundlich und entsprechen höchsten Qualitätsmaßstäben. Sie sind, was Beschichtungsverfahren und Antriebe angeht, enorm anpassungsfähig und eignen sich für die Förderung unterschiedlichster Materialien. So lassen sich beispielsweise die horizontalen Kolbenpumpen EcoPump HP und EcoPump HPE optimal zur Förderung flüssiger Materialien wie wasser- und lösemittelbasierende Lacke einsetzen. Die EcoPump VP, eine pneumatisch angetriebene, vertikale Kolbenpumpe, hat Dürr hingegen speziell für Mittel- und Hochdruckanwendungen entwickelt. Typische Materialien hierbei sind hochviskose Medien wie Dichtungsmittel, Kleber, Wachse und ähnliche Beschichtungsstoffe, aber auch Lacke mittels Airless- und Air-Assist-Applikation. Grundsätzlich werden alle Pumpen nach den bewährten Dürr-Qualitätsstandards in Deutschland gefertigt und auch eingehend getestet.