IIoT-Plattform ADAMOS wächst: Fünf weitere Maschinenbauer beigetreten

Bietigheim-Bissingen, 23. Januar 2019 – Die Software-Plattform ADAMOS für das Industrial Internet of Things (IIoT) wird von immer mehr Maschinenbauern eingesetzt. Zuletzt sind fünf weitere namhafte Unternehmen dem ADAMOS-Verbund beigetreten. Dazu zählen die Maschinenbauer Oerlikon Textile (Textilmaschinen), Weber Maschinenbau (Verpackungsmaschinen für Lebensmittel), ILLIG Maschinenbau (Thermoumformung, Verpackungstechnik) und Mahr (Fertigungsmesstechnik).

ADAMOS ist eine herstellerneutrale IIoT-Plattform speziell für den Maschinenbau und seine Kunden. Sie ermöglicht den Nutzern von Maschinen und Fertigungsanlagen eine flexible und einfache Digitalisierung ihrer Produktion. Über die ADAMOS-Plattform lassen sich Maschinen vernetzen, sodass sie Informationen über das Internet austauschen können. Mithilfe der über ADAMOS generierten Daten können Anwender digitale Services nutzen und so die Effizienz ihrer Produktion steigern. Beispiele sind Apps für die vorausschauende Wartung oder die Optimierung der Maschinenauslastung.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG und Beiratsvorsitzender von ADAMOS: „Die Digitalisierung ist der wichtigste Trend in der industriellen Produktion. Die deutschen Maschinenbauer können von diesem Trend profitieren, wenn sie Ressourcen und Kompetenzen bündeln. Genau das tun wir mit ADAMOS: Die Plattform steht für Kooperation und effiziente IIoT-Lösungen für unsere Branche.“

ADAMOS wurde im Jahr 2017 von den Maschinenbauern DMG MORI, Dürr, Zeiss und ASM PT gemeinsam mit der Software AG gegründet. Die Software AG, Deutschlands zweitgrößtes Software-Haus, steuert als Enabling Partner zentrale Software-Module der Plattform bei. Derzeit gehören dem ADAMOS-Verbund zwölf Unternehmen an. Sie arbeiten bei der Entwicklung von Apps und digitalen Geschäftsmodellen eng zusammen.

„Wir verstehen ADAMOS als Community gleichgesinnter Partner, die einen dauerhaften und themenbezogenen Austausch pflegen, um neue Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau zu identifizieren und umzusetzen“, sagte ADAMOS-Geschäftsführer Dr. Marco Link.

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