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Lotus entscheidet sich für hochwertige und hocheffiziente Decklack-Linie von Dürr

Britische Traditionsmarke investiert in Modernisierung seiner Lackieranlage

Bietigheim-Bissingen, 17. April 2020 – Der traditionsreiche Sportwagenhersteller Lotus automatisiert seine Karosserielackierung am britischen Stammsitz Hethel. Dürr wurde mit der Installation der Lackieranlage beauftragt, die sich in mehrfacher Hinsicht durch äußerst effiziente Prozesse auszeichnet.

Bei der Vergabe des Auftrags konnte Dürr sich gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzen und mit besonders effizienten und umweltschonenden Technologien überzeugen. Die Modernisierung umfasst eine automatisierte Decklacklinie einschließlich Sonderfarbversorgung und Fördertechnik. Der Auftrag wurde 2019 erteilt.

Bislang werden alle Fahrzeuge bei Lotus von Hand lackiert, doch für die Außenlackierung setzt Lotus jetzt auf Automatisierung: Vier Lackierroboter vom Typ EcoRP E133 werden diese Aufgabe zukünftig übernehmen. Mit ihren sechs Achsen plus Verfahrschiene sind sie flexibel einsetzbar für unterschiedliche Anwendungen. Bei der Konzeption der neuen Lackieranlage legte Lotus Wert auf eine besonders hohe Prozesseffizienz, ohne die hohe Qualität des bisherigen manuellen Lackierprozesses zu mindern.

Die mit einer leitfähigen Beschichtung grundierten Karosserieteile aus Verbundwerkstoff wird ein Roboterpaar mit Primer und Klarlack in einer Kombizone beschichten, ein zweites Roboterpaar wird den farbgebenden Basislack in einer weiteren Kabine auftragen. Die Roboter können nicht nur lackieren, sondern durch ihre modulare Konstruktion auch die Hauben der Karosserien öffnen.

Sparsam und schnell: Sonderfarbversorgung mit Molchsystem
Die hohe Effizienz und hohe Qualität wird nicht nur durch den Einsatz von Robotern erreicht, sondern durch Technologien mit geringem Ressourcenverbrauch.

Alle Lotus-Fahrzeuge werden auf Bestellung bei „Lotus Exclusive“ gefertigt, wodurch sie zu einem echten Unikat werden. Jedes Fahrzeug wird sorgfältig nach den individuellen Anforderungen fertig gestellt, einschließlich einer fast unendlichen Anzahl von Farben, die bei allen Modellreihen unbegrenzt zur Auswahl stehen. Individuelle Besonderheiten wie Streifen und Highlights werden weiterhin manuell lackiert.

Um diese große Farbvielfalt bei geringen Stückzahlen bereithalten und effizient applizieren zu können, wird die Sonderfarbversorgung EcoSupply P mit drei Molchsystemen eingesetzt. Diese befördern die diversen Farben in Schläuchen zur Lackierkabine – und zwar nahezu ohne Verlust, wodurch Lack eingespart wird. Außerdem minimiert EcoSupply P den Spülmittelverbrauch und die Farbwechselzeiten im Vergleich zu herkömmlichen Ringleitungssystemen.

60 Prozent weniger Energie
Zur Effizienzsteigerung trägt auch EcoDry Rack bei. Das mehrstufige Filtersystem für Overspray, das durch festinstallierte Filterwände besonders platzsparend ist, besitzt alle Vorteile der Trockenabscheidung. Es benötigt weder Wasser noch Chemie – das hält die laufenden Kosten gering und schont die Umwelt. Mit dieser Technologie können bis zu 95 Prozent der Prozessluft als Umluft geführt werden, was den Energieverbrauch in der Lackierkabine im Vergleich zu einer klassischen Nassauswaschung um mehr als 60 Prozent reduziert. Das wirkt sich positiv auf die CO2-Emissionen aus. EcoDry Rack ist einfach zu bedienen und zu warten. Sind die Filter gesättigt, lassen sie sich üblicherweise in den regulären Produktionspausen austauschen. Anschließend können sie thermisch entsorgt werden.

Die neue Lackieranlage soll 2021 bei Lotus in Betrieb genommen werden.

Dürr EcoSupply P

Die Molchsysteme „EcoSupply P“ sorgen bei Lotus für eine schnelle und sparsame Sonderfarbversorgung.

Dürr EcoDry Rack

Der Overspray in der Lackierkabine wird mit EcoDry Rack von Dürr auf Basis von Kartonfiltern umweltschonend und energieeffizient abgeschieden.

Lotus Evora

Die Sportwagen von Lotus, wie der Evora, werden zukünftig mit Lackierrobotern von Dürr lackiert.