Neueste Trends in der Klebetechnik für E-Fahrzeug-Batterien, im Rohbau und in der Endmontage

Dürr Gluing Symposium 2019

Bietigheim-Bissingen, 10. Oktober 2019 – Klebeapplikationen spielen in der Automobilproduktion eine zunehmend tragende Rolle. Die Fertigung von E-Fahrzeug-Batterien, innovativen Karosseriekonzepten mit einem Mix aus Materialien, aber auch veränderte Anforderungen im Rohbau und der Endmontage stellen neue Herausforderungen dar. Das Gluing Symposium am 10. Oktober 2019 in Bietigheim-Bissingen bietet eine Plattform, um sich über aktuelle Trends auszutauschen. Neben Live-Vorführungen werden Experten von Dürr, Volkswagen, Polytec PT und Coherix Europe über innovative Entwicklungen und erste Erfahrungen aus der Praxis berichten.

Das Gluing Symposium steht unter dem Motto „Lösungen, die verbinden – Klebetechnologien für Karosseriebau, Endmontage und Batteriefertigung“. Der Schwerpunkt liegt auf neuer Applikationstechnik, mit der sich Batteriemodule effizient in Serie herstellen lassen. Für die komplexen Einzelschritte in der Fertigung braucht es viel Prozess-Know-how, denn Batteriemodule müssen geschützt, gekühlt sowie korrosionsfest abgedichtet werden. Zudem sollen sie crashsicher sein und möglichst wenig zum Gesamtgewicht beitragen.

„Elektromobilität und die Individualisierung von Fahrzeugen erfordern angepasste oder sogar völlig neue Prozesse in der Automobilproduktion. Klebeapplikationen spielen dabei eine bedeutende Rolle“, erklärt Dr. Lars Friedrich, Vorstandsmitglied der Dürr Systems AG und zuständig für das Applikationstechnikgeschäft. „Wir steuern mit unseren Technologien effiziente Lösungen bei, die den Automobilherstellern und Zulieferern Vorschub geben.“
  
Auf dem Gluing Symposium werden die Dürr-Experten eine Komplettlösung in der Applikationstechnik für Batterieverklebung vorstellen, bei der Verfahren aus dem Rohbau und aus der Endmontage zum Einsatz kommen. In Live-Vorführungen gibt es unter anderem die Verklebung von Batterieabdeckungen zu sehen sowie den automatisierten Klebstoffauftrag von Zwei-Komponenten-Material (2K) für Batteriezelle und Spaltfüllung (gap filler).

Neben der Batteriefertigung stehen Best Cases im Rohbau und in der Endmontage im Fokus. Hohe Effizienz ist ein Thema, das sich durch alle Prozessschritte zieht. Steppnahtapplikationen beispielsweise unterbrechen die Naht und sichern so die Qualität der Schweißpunkte, sparen Material ein und vermeiden durch den geringeren Materialauftrag eine Verschmutzung der Bauteile bei der Applikation. Diese Anwendung wird ebenso gezeigt wie moderne Verfahren zur 3D-Inspektion und Prozesskontrolle sowie neue Applikatoren für 1K- und 2K-Klebstoffsysteme. Auch geschwindigkeitsabhängige Dosiertechnik für effiziente Prozesse sowie innovatives Wärmemanagement der hochviskosen Materialien werden präsentiert. Am Beispiel der Seitenscheibenklebeanlage des Zwickauer VW-Werks erfahren die Teilnehmer, wie eine Gluing-Lösung den Automatisierungsgrad der Endmontage steigert.

Abgerundet wird das Themenspektrum der Veranstaltung mit neuen digitalen Analysetools und Wartungssoftware aus der Produktfamilie DXQ von Dürr, mit denen sich Anlagen intelligent steuern, überwachen und warten lassen.

Über 60 Teilnehmer aus der Automobil- und Zuliefererindustrie werden am 10. Oktober 2019 auf dem Dürr Campus in Bietigheim-Bissingen erwartet.

Die Produkte EcoPumpVPS für hoch abrasive Medien und das 2K-Dosiersystem EcoShot Meter 300/600 sind Teil von Dürr‘s Applikationstechnik für die Batteriefertigung.

Steppnaht-Applikation im Rohbau mit der EcoGun EVR

Gluing-Applikation auf Seitenscheiben in der Automobilproduktion

keyboard_arrow_up