Die neue EcoRS-Baureihe umfasst vier Robotermodelle mit Traglasten von 20 bis 150 kg und Reichweiten von bis zu 3.100 mm. Damit deckt die Baureihe ein breites Spektrum von Sealing-, Reinigungs- und Handlingsanwendungen in der Lackieranlage ab. Durch die Standardisierung können zahlreiche Anwendungen mit einer einheitlichen Plattform realisiert werden. Für Kunden vereinfacht dies die Anlagenplanung, die Ersatzteilhaltung sowie Serviceprozesse über die gesamte Betriebsdauer hinweg. „Mit der neuen EcoRS Generation etablieren wir für Sealing-Anwendungen eine standardisierte Plattform. Kunden profitieren von hoher Prozessqualität, maximaler Verfügbarkeit und einer deutlich reduzierten Komplexität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, sagt Martin Wurst, Produktmanager bei Dürr.
Speziell für die Lackieranlage entwickelt
Die EcoRS-Roboter wurden gezielt für die Prozesse in der Lackieranlage entwickelt. Die auf diese Anwendungen abgestimmte Kombination aus Robotik, Steuerung und Applikationstechnik ermöglicht im Sealing-Bereich insbesondere bei Feinnahtapplikationen eine hohe Bahngenauigkeit sowie konstante Materialaufträge und eine gleichbleibend hohe Nahtqualität. Dadurch werden stabile und reproduzierbare Sealing-Prozesse sichergestellt, die den steigenden Anforderungen an Sicht- und Funktionsnähte moderner Fahrzeugkarosserien gerecht werden. Darüber hinaus erhöht der vergrößerte Arbeitsraum die Flexibilität für unterschiedliche Fahrzeugmodelle sowie zukünftige Fahrzeugprogramme.
Höhere Flexibilität bei reduzierter Störkontur
Zu den wichtigsten Weiterentwicklungen der EcoRS Generation 2 zählen innenliegende Motoren der Achsen 3 bis 6 sowie eine innenliegende Verkabelung. Dadurch wird die Störkontur der Roboter reduziert und die Reinigungsfreundlichkeit verbessert. Gleichzeitig konnten Platzbedarf und Gewicht der Roboter verringert werden.
Anders als bei herkömmlichen Lösungen wurden die EcoRS-Roboter und die zugehörige Applikationstechnik gezielt aufeinander abgestimmt. Die enge Verzahnung von Roboterkinematik, Steuerung und Prozess sorgt für eine hohe Reproduzierbarkeit und unterstützt einen zuverlässigen Betrieb.
Durchgängige Steuerungs- und Softwarearchitektur
Roboter, Steuerung und Applikation stammen bei EcoRS aus einer Hand. Die Plattform nutzt die gleiche Steuerungstechnologie wie die Dürr-Lackierrobotik und ist vollständig in die Dürr-Steuerungsarchitektur sowie die DXQ-Plattform integriert. Dadurch entsteht eine durchgängige Systemlandschaft innerhalb der Lackieranlage. Betreiber können Prozess- und Betriebsdaten über verschiedene Anlagenbereiche hinweg transparent auswerten und Optimierungspotenziale frühzeitig identifizieren. Gleichzeitig vereinfacht die standardisierte Steuerungsarchitektur die Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
Höhere Verfügbarkeit bei geringeren Betriebskosten
Die Standardisierung des Portfolios erleichtert Wartung, Service und Fehlerdiagnose. Weniger Ersatzteilvarianten und reduzierte Lagerbestände senken den Betriebsaufwand und tragen zu geringeren Gesamtbetriebskosten bei. Gleichzeitig erhöhen die einheitliche Plattform und die robuste Auslegung der Roboter die Anlagenverfügbarkeit und unterstützen einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg.




