Allgemeines Bild zu Feststoff-und Flüssigkeitsverbrennung

Feststoff- und Flüssigkeitsverbrennung

Bei Produktionsprozessen entstehen oftmals gefährliche Abfälle, die entsprechend behandelt und entsorgt werden müssen. Die Abfallstoffe können sowohl im festen als auch im flüssigen Zustand anfallen.

Für diese speziellen Anforderungen bietet Dürr zwei geeignete Anlagentypen, welche eine effiziente Feststoff- und Flüssigkeitsverbrennung gewährleisten. Zur Verbrennung von Feststoffen und Flüssigkeiten bietet Dürr die Ecopure® SWI Anlage an. Für die Entsorgung lediglich von Flüssigrückständen hingegen bietet sich passend die Ecopure® VAR Anlage als Alternative an.

Klar sollte das eindeutige Ziel sein, so wenig Müll wie möglich zu produzieren, um besonders umweltfreundlich wirtschaften zu können. Das kann aber bisher bei vielen Produktionsprozessen noch nicht gewährleistet werden, da viele gefährliche Abfälle nicht zu vermeiden sind.

Hierzu zählen beispielsweise Abfälle aus Krankenhäusern, wie Körperteile oder Organe, die infektiös sind, oder auch Chemikalien, Asbest usw. In der TA- Siedlungsabfall im Jahre 2005 wurde festgelegt, dass diese Abfälle nicht unbehandelt deponiert werden dürfen. Das bedeutet, die Abfälle müssen vor Ihrer Lagerung behandelt werden und können dann als Schlacke oder Asche deponiert werden. Dieses Restmaterial kann aber auch zum Bau von Straßen genutzt werden oder findet in anderen Bereichen des Straßenbaus ihren Einsatz. Durch die Verwertung dieser Reststoffe werden Ressourcen geschont, wodurch die Ecopure® SWI und Ecopure® VAR zu einer Verbesserung der nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Vorteile einer Feststoff- und Flüssigkeitsverbrennung

Den Müll zu verbrennen, bringt einen Vorteil mit sich: Während des Prozesses der Verbrennung entsteht nämlich eine riesige Menge an Energie, die wiederum zur Energieerzeugung in Biomassekraftwerken, Heizkraftwerken oder für Produktionsanlagen genutzt werden kann.

Nun könnte man annehmen, dass bei der Müllverbrennung etliche schädliche Abgase entstehen und so in die Umwelt gelangen. Das ist aber eine falsche Annahme, denn der derzeitige Stand der Technik sorgt dafür, dass die Anlagen so ausgelegt sind, dass keine zusätzlichen negativen Emissionen ausgehend von der Müllverbrennung in die Umwelt gelangen können. Das Abwasser wird durch dieses Vorgehen ebenfalls nicht verunreinigt.

Die Behandlung der Abfälle hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil und zwar wird das Abfallvolumen durch die Verbrennung deutlich reduziert. Es ist viel weniger Fläche notwendig, um die Abfallmengen zu deponieren, da der Abfall nach der Verbrennung nur noch ein Bruchteil des Volumens des Zustandes vor der Verbrennung aufweist. Weiterhin werden gefährliche Abfälle in ungefährliche umgewandelt, wodurch sie keine Umweltbelastung mehr aufweisen können und auch Mensch und Tier nicht mehr gefährdet werden.

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